Gerade junge Menschen sehen in der privaten Krankenversicherung ein großes Potential. Im Vergleich zu den älteren Kassenpatienten, die meist seit mehreren Jahrzehnten gesetzlich versichert sind, denken jüngere Menschen deutlich kritischer: Sie sind der Meinung, dass die private Krankenversicherung gerade auf lange Sicht mehr Sicherheit bieten kann. Dies geht unter anderem aus der „Continentale-Studie 2010“ hervor, die vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde.

Dennoch gibt es gar nicht so viele junge Menschen, die sich für den Eintritt in die private Krankenversicherung entscheiden. Dies hängt unter anderem damit zusammen, dass sie gerade als Arbeitnehmer nicht unbedingt über das Einkommen verfügen, das zu einem Wechsel berechtigt. Falls diese Möglichkeit besteht, bietet sich ein Versicherungswechsel geradezu an. Junge Selbständige und Studenten haben es leichter: Sie können vergleichsweise unkompliziert von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechseln.

Ein früher Wechsel gilt grundsätzlich als empfehlenswert. Denn anders als bei den Krankenkassen ist die Höhe des Versicherungsbeitrags nicht vom Einkommen abhängig. Persönliche Faktoren wie Gesundheitszustand und Alter entscheiden über die Höhe des Beitrags. Gerade wegen des Alters lohnt es sich, sich bereits in jungen Jahren privat zu versichern: Je früher man in die PKV eintritt, desto früher kann der Versicherer damit beginnen, Rücklagen fürs Alter zu bilden. Mit den Rücklagen werden die Gesundheitskosten abgefangen, die mit zunehmendem Alter drohen. Die frühe Rücklagenbildung führt gleichzeitig dazu, dass der Versicherungsbeitrag im Alter nicht so sehr anstieg. Wer günstig in der PKV versichert sein möchte, sollte daher möglichst früh eintreten.


 

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