Häufig entscheiden sich angehende Eigenheimbesitzer gegen ein Bauvorhaben und stattdessen für den Erwerb eines Bestandsobjekts. Doch die meisten am Markt angebotenen Einfamilienhäuser sind schon älter, weshalb sie in gewissen Bereichen den heuten Standards nicht mehr gerecht werden. Dies trifft ganz besonders für die Dachgeschossen zu, die häufig nicht ausgebaut sind und somit große Nachteil in Sachen Nutzbarkeit aufweisen.

Mittels Aus- und Umbau lässt sich dieses Problem ganz leicht lösen. Wer sich zum Beispiel für einen Gaubenausbau entscheidet, kann für einen enormen Raumgewinn sorgen und gleichzeitig den Lichteinfall signifikant steigern. Allerdings hat solch ein Ausbau auch seinen Preis, oft gilt es einen mittleren fünfstelligen Betrag oder sogar noch mehr Geld zu finanzieren.

Ratenkredit ist keine gute Wahl

Leider kommt es immer wieder vor, dass Interessenten tatsächlich auf Ratenkredite zurückgreifen. Nicht selten ist diese Wahl auf eine schlechte Beratung seitens der Hausbank zurückzuführen. Ratenkredite sind derzeit nämlich Zinsgünstig und außerdem schnell beantragt. Kein Wunder, dass solche Kredite oft empfohlen werden.

Es geht auch anders

Doch leider sind Ratenkredite trotz ihrer niedrigen Zinsen immer noch teuer – zumindest im Vergleich zu den Konditionen, die bei der Aufnahme eines richtigen Immobiliendarlehens locken. Entsprechende Darlehen sind in den meisten Fällen leicht zugänglich, letztlich muss nur eine erstrangige Grundschuld zur Verfügung stehen – wobei es je nach Darlehensbetrag und Art des Vorhabens unter Umständen sogar möglich ist, dass die Bank eine nachrangige Grundschuld akzeptiert.

Der Vorteil eines Hypothekendarlehens besteht darin, dass wesentlich bessere Konditionen als im Bereich der Ratenkredite locken und es somit oft problemlos möglich ist, die Zinsbelastung um mehr als die Hälfte zu senken. Außerdem sind die Darlehen meist leicht zugänglich, zumindest wenn keine weiteren Kreditverbindlichkeiten bestehen, die sehr hoch bemessen sind. Außerdem ist zu beachten, dass viele Banken ihre Immobiliendarlehen erst ab einem Betrag von mindestens 50.000 Euro vergeben.


 

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