Zunehmend mehr Sparer stehen aufgrund der niedrigen Marktzinsen kurz vor der Verzweiflung. Deutlich wird dies an der Sparquote, die erneut gesunken ist. Während sie im Jahr 2008 noch bei 11,5 Prozent lag, rutsche sie 2011 auf 10,5 Prozent ab, mittlerweile liegt sie bei nur noch 10,0 Prozent. Viele Bürger empfinden die niedrigen Guthabenzinsen nicht mehr als attraktiv genug, sodass sie ihr Geld lieber für den Konsum ausgeben.

Bei den Guthabenzinsen sieht die Situation in der Tat nicht rosig aus. Im Bereich der Tagesgeldanlagen liegen die Renditen im Durchschnitt bei weniger als einem Prozent. Beim Festgeld liegt die Durchschnittsrendite zwar fast doppelt so hoch, doch letztlich ist auch dieser Zinssatz nicht gerade attraktiv. Der Inflation kann damit nur bedingt Einhalt geboten werden.

Glücklicherweise gibt es Möglichkeiten, um höhere Renditen zu erzielen, ohne dabei ein deutlich höheres Risiko eingehen zu müssen. Ein guter Hinweis kam erst kürzlich vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Der Verband auf die Attraktivität der kapitalgebundenen Lebensversicherung hingewiesen.

Einige Personen werden jetzt sicherlich sagen, dass die Kapitallebensversicherung längst ausgedient hat. Allerdings scheint dies nur auf den ersten Blick so zu sein. Zwar sind die Garantiezinsen deutlich gesunken und steuerliche Vorteile gibt es auch nicht mehr. Doch addiert man Grantiezins und die Überschussbeteiligungen, so sind jährliche Renditen von drei bis vier Prozent möglich. Natürlich sind die Überschussbeteiligungen nicht garantiert, aber es besteht zumindest die Chance. Außerdem darf die eigentliche Versicherungsleistung nicht außer Acht gelassen werden. Sie gibt e es letztlich noch mit dazu, wodurch in Summe ein schon fast unschlagbares Paket entsteht.

 

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