Viele gesetzliche Krankenversicherungen werden in einigen Monaten ihre Beiträge erhöhen müssen und damit den Versicherten zusätzliche Belastungen aufbürden. Grund ist der Gesundheitsfonds, der zum Beginn des Jahres eingeführt wurde und einen einheitlichen Beitragssatz in Höhe von 15,5 Prozent für alle Versicherten bei allen Versicherungen vorsah. Einige Kassen kommen mit den Geldern nicht aus und können deshalb dem Gesetz nach die Beiträge erhöhen. Versicherte dieser Anbieter werden deshalb womöglich trotz der Senkung des Beitragssatzes um 0,6 Prozent zum ersten Juli wieder einmal tiefer in die Tasche greifen müssen. Wer günstigere Kosten sucht und gleichzeitig einen besseren Versicherungsschutz genießen will, ist deshalb mit einem Wechsel in die private Krankenversicherung besser beraten als je zuvor.

Die private Krankenversicherung eignet sich jedoch zum einen nicht für jeden und ist zum anderen auch nicht für jedermann zugänglich. Wer aus der gesetzlichen Krankenversicherung ausscheiden will, muss dazu ein Einkommen beziehen, das oberhalb der Grenze zur Versicherungspflicht liegt. Diese ist bei knapp 50.000 Euro bezogen auf das jährliche Einkommen festgesetzt. Der Wechsel lohnt sich aus Kostengründen vor allem für junge Versicherte ohne Kinder und ohne medizinische Vorgeschichte. Die PKV nämlich bemisst ihre Prämien nach dem Kostenrisiko der Versicherten. Dabei gilt: Jung und gesund bekommt die niedrigen Beitrag. Mit dem Alter aber steigen die Prämien kontinuierlich an. Auch die kostenlose Versicherung von Kindern, die in der GKV üblich ist, entfällt für Mitglieder der PKV. Für jeden Sprössling müssen somit eigene Beiträge entrichtet werden.

Junge und kinderlose Gutverdiener allerdings können einige hundert Euro im Monat sparen und sich darüber hinaus über einen exzellenten Versicherungsschutz freuen.


 

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