Personen, die sich generell eines sehr guten Gesundheitszustands erfreuen, sind meist gut damit beraten, sich beim Eintritt in die private Krankenversicherung für einen Tarif mit Beitragsrückerstattung zu entscheiden. Denn sollten sie innerhalb des Zeitraums von einem Kalenderjahr nicht einmal die Leistungen ihres Versicherers in Anspruch nehmen, lockt eine schöne Teilerstattung der geleisteten Beiträge.

Wie hoch diese Rückerstattung ausfällt, hängt vor allem davon ab, wie gut der Versicherer durch das Geschäftsjahr kommt. Je besser die Assekuranz ihr Geschäftsjahr abschließt, desto höher ist der Betrag, der daraufhin erstattet wird. Im Grunde bringen entsprechende Tarife nur einen kleinen Wermutstropfen mit sich: Die Beitragsrückerstattung lässt relativ lange auf sich warten. Die Mehrheit der Versicherer zahlt die Beiträge neun Monate später bzw. im September zurück.

In den vergangenen Wochen haben tausende von Versicherungsnehmern Post erhalten, um auf diesem Weg zu erfahren, wie viel Geld ihnen erstattet wird. Versicherer wie die Continental oder die Debeka schütten in diesem Jahr kräftig aus. Die Continentale zahlt mehr als 55 Mio. Euro zurück, was für den einzelnen Versicherungsnehmer bedeutet, knapp 800 Euro zu erhalten. Bei der Debeka liegt der Rückerstattungsbetrag sogar noch ein wenig höher.

PKV-Versicherte, die eine Beitragsrückerstattung erhalten, müssen allerdings berücksichtigen, dass eine Meldung beim Finanzamt vorzunehmen ist. Da PKV-Beiträge steuerlich absetzbar sind, müssen Erstattungen angegeben werden. Allerdings braucht man das Finanzamt nicht umgehend zu informieren – stattdessen wird im Rahmen der Steuererklärung angegeben, wie hoch der Betrag bemessen ist. Dem Schreiben des Versicherers ist übrigens zu entnehmen, welcher Betrag gegenüber dem Finanzamt angegeben werden muss.


 

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