Viele Hausbauer und Eigenheimbesitzer setzen verstärkt auf Maßnahmen, mit denen sich der Energieverbrauch einer Immobilie senken lässt. Dies bietet auf der einen Seite einen langfristigen Vorteil aus finanzieller Sicht und wirkt sich auf der anderen Seite auch in Zukunft positiv auf „unfreiwillige“ Modernisierungen aus. Schließlich machen Kommunen und die Bundesregierung eine ökologische Bauweise in wachsendem Umfang zur Pflicht. Die Kosten für ein solches Bauvorhaben müssen die betroffenen Hausbesitzer aber immer noch aus der eigenen Tasche tragen.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau, oft einfach kurz als KfW bezeichnet, hat in den letzten Jahren ökologische Bauvorhaben mit günstigen Krediten unterstützt. Inzwischen hat das staatliche Institut aber Konkurrenz aus der privaten Finanzwirtschaft bekommen. Immer mehr Kreditinstitute steigen in einen Markt ein, der bis vor einiger Zeit noch sanft in einem mehr oder weniger festen Dornröschenschlaf dahinglitt und eher als Nischensegment in Erscheinung trat.

Eine der Banken, welche auf die zunehmende Nachfrage nach „grünen Krediten“ für Immobilien reagiert hat, ist zum Beispiel die DKB. Ihr Darlehen dient vor allem zur Finanzierung der bekannten Solaranlagen (in Form der Photovoltaik und von thermischen Anlagen) oder dem Einbau von Pelletheizungen und Wärmepumpen, mit denen sich die verbrauchte Energie maßgeblich senken lässt. Die ausgeschriebenen Laufzeiten des Öko-Darlehens belaufen sich, in Abhängigkeit vom geplanten Vorhaben, auf einen Zeitraum zwischen 6 und 15 Jahren. Eine kleine Besonderheit bietet diese Immobilienfinanzierung, denn egal wie weit sich die Laufzeit erstreckt, der effektive Jahreszins liegt immer bei knappen 6%.


 

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