Nicht nur Bauherren haben allen Grund zur Freude: Die niedrigen Hypothekenzinsen können auch von Immobilieneigentümern genutzt werden. Wer in absehbarer Zeit eine Anschlussfinanzierung vorzunehmen hat, sollte demnächst handeln. Die Zinsen sind nämlich außerordentlich günstig, wodurch sich die Chance bietet, die Finanzierungskosten zu senken.

Wer seine Baufinanzierung vor zehn Jahren abgeschlossen hat, dürfte auf einen Zinssatz von ca. 5 bis 6 Prozent blicken können. Viele dieser Darlehensnehmer könnten nun Darlehen abschließen, deren Zinssätze bei 3 bis 4 Prozent liegen – folglich bietet sich die Chance, die Finanzierungsbelastung signifikant zu verringern. Ein Zinsunterschied von zwei Prozent macht sich sehr deutlich bemerkbar und verspricht eine stattliche Entlastung der Haushaltskasse.

Womöglich werden einige Interessenten noch warten wollen. Je näher man dem Termin der Anschlussfinanzierung kommt, desto günstiger lassen sich Forwarddarlehen abschließen. Allerdings ist es ratsam, nicht mehr allzu lange zu warten. Baugeld ist derzeit nämlich sehr günstig – und daher sollte man die Chance nutzen. Zwar ist nicht davon auszugehen, dass die Hypothekenzinsen in den kommenden Monaten außerordentlich stark anziehen, jedoch weiter sinken werden sie aller Voraussicht nach auch nicht. Folglich ist es sinnvoll, sich die aktuell so niedrigen Zinsen zu sichern.

Die Zinssicherung ist im Regelfall nur über ein Forwarddarlehen möglich. Kaum eine Bank wird schon jetzt Prolongationsangebote erstellen – zumindest dann nicht, wenn die Laufzeit des bestehenden Darlehens mehr als ein halbes Jahr beträgt. Viele Banken bremsen hierbei ganz bewusst, um den Interessenten weniger Zeit zu lassen, nach Konkurrenzangeboten zu suchen. Allerdings sollte genau dies getan werden: Wer sich vom bisherigen Darlehensgeber trennt, kommt meistens in den Genuss eines deutlich niedrigeren Zinssatzes und spart dadurch eine Menge Geld.


 

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