In Zeiten von Wirtschaftskrise und Kurzarbeit muss sich so mancher Arbeitnehmer mit einem Einkommensrückgang abfinden. Zwar ist zumeist davon auszugehen, dass sich die Lage wieder bessert und das Einkommen in absehbarer Zeit wieder auf das ursprüngliche Niveau angehoben wird, doch zwischendurch gilt es mit der Situation irgendwie klarzukommen. Allerdings ist dies leichter gesagt als getan, insbesondere wenn es die Raten für ein Immobiliendarlehen zu leisten gilt.

Sehr viele Personen sind derzeit von der Kurzarbeit betroffen und müssen deshalb eisern sparen, um finanziell über die Runden kommen. Die Leistung der monatlichen Darlehensraten für die Baufinanzierung kann natürlich nicht ausbleiben, schließlich möchte man mit der Bank in keine Schwierigkeiten geraten. Dennoch wäre es ganz praktisch, wenn man die finanzielle Belastung, die aus der Finanzierung resultiert, ein wenig senken könnte.

In einigen Fällen ist es tatsächlich möglich, auf diese Weise zu verfahren. Sollte man beim Abschluss des Darlehens die Möglichkeit einer Tilgungsanpassung vereinbart haben, kann eine Anpassung vorgenommen werden. Gemeint ist die Anpassung des Tilgungssatzes: Bei den meisten Finanzierungen beläuft sich der Tilgungssatz auf ca. 2 Prozent der ursprünglichen Darlehenssumme. Per Änderung des Tilgungssatzes auf 1 Prozent kann die monatliche Rate gesenkt werden.

Natürlich ist diese Verfahrensweise nur dann möglich, wenn der Darlehensvertrag eine solche Anpassung gestattet. Besonders die Direktbanken bieten diese Leistung seit mehreren Jahren an. Sofern man noch kein Immobiliendarlehen aufgenommen hat und sich derzeit auf der Suche befindet, sollte man darauf achten, dass einem diese Möglichkeit geboten wird, schließlich ist so viel Flexibilität immer von Vorteil.


 

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