Guter Versicherungsschutz wird immer wichtiger – besonders wenn es um die eigene Gesundheit, das höchste Gut schlechthin, geht. Experten sehen aufgrund der Gesundheitsreform, die das gesamte Gesundheitswesen in Deutschland durcheinander wirbelt, steigenden Bedarf an privaten Krankenversicherungen. Die Honorar-Reform, die niedergelassenen Ärzten eine Aufwandspauschale je Patient und Quartal gewährt, ist nach Ansicht vieler Mediziner nicht ausreichend, um eine gute Gesundheitsversorgung für die gesamte Bevölkerung zu gewährleisten. Erste Fälle von Ärzten, die von Kassenpatienten Vorkasse verlangten, sind in den letzten Tagen bekannt geworden. Besonders Fachärzte stöhnen unter den neuen Regelungen. Privatpatienten dürften deshalb in Zukunft noch stärker als bislang besonders gern gesehene Kunden in der Arztpraxis sein – auch wenn dies den gesetzlich Versicherten gegenüber sicherlich nicht gerecht ist.

Die private Krankenversicherung ist für viele nicht nur im Hinblick auf den Leistungskatalog, der geboten wird, von Vorteil. Auch die Kosten sind oft deutlich geringer als in der gesetzlichen Krankenversicherung, da die PKV ihre Beiträge nicht am Einkommen der Versicherten bemisst, sondern nach Alter, Geschlecht und medizinischer Vorgeschichte. Wer ein hohes Einkommen erzielt und nicht älter als 35 Jahre ist, kann deshalb oft einige hundert Euro im Jahr sparen.

Fachleute raten dazu, vor dem Wechsel in die private Krankenversicherung einen umfangreichen Vergleich der Anbieter am Markt durchzuführen, damit der für die eigenen Belange am besten geeignete Tarif gefunden werden kann. Am einfachsten lässt sich ein derartiger Vergleich in Kooperation mit einem Makler oder Vermittler durchführen. Die Spezialisten kennen den Markt und verfügen darüber hinaus über leistungsstarke Vergleichs-Software.


 

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