Bauherren und Käufer befinden sich längst nicht nur im mittleren oder fortgeschrittenen Alter. Auch heute gibt es noch zahlreiche junge Menschen, die einen Immobilienerwerb ernsthaft in Erwägung ziehen. Die derzeit noch niedrigen Hypothekenzinsen üben einen großen Reiz aus, denn unter Umständen ist es preiswerter, jetzt ein Darlehen aufzunehmen, als noch einige Jahre lang zu sparen und dann teurer zu finanzieren.

Allerdings gelten für Immobilienfinanzierung in jungen Jahren einige Besonderheiten. Nachfolgend möchten wir zeigen, welche Punkte von großer Bedeutung sind und daher berücksichtigt werden sollten. So ist es nämlich möglich, real existierende Risiken bzw. deren finanzielle Folgen zu minimieren.

Flexibilität bei der Tilgung

Oft lässt sich in jungen Jahren nur grob abschätzen, wie hoch das Einkommen später einmal bemessen sein wird. Es ist daher immer gut, wenn die Möglichkeit besteht, Sondertilgungen zu leisten. Sollte es auf der Karriereleiter schnell nach oben gehen, wird man diese Option zu schätzen wissen.

Andererseits kann sich das Einkommen auch verringern, weil sich beispielsweise Nachwuchs anbahnt und ein Partner vorübergehend nicht mehr arbeiten geht. Gerade in solchen Fällen ist es von Vorteil, wenn die Möglichkeit besteht, den Tilgungssatz des Darlehens zeitweise abzusenken.

Möglichkeit der vorzeitigen Darlehensablösung

Die moderne Berufswelt fordert eine größere Flexibilität als je zuvor – auch im Hinblick auf die Wahl des Arbeitsplatzes / Wohnortes. Zunehmend häufiger kommt es deshalb vor, dass Eigenheime aufgrund berufsbedingter Umzüge verkauft werden sollen. Derartige Verkäufe können sich jedoch schwierig gestalten, weil der vorzeitige Ausstieg aus einer Finanzierung nicht immer ohne weiteres möglich ist und unter Umständen kostspielig wird. Doch auch dieses Risiko lässt sich absichern, indem entsprechende Optionen vertraglich festgehalten werden.


 

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