So genannte Billighäuser liegen im Trend: Zunehmend mehr Leute scheinen für sich die Chance zu erkennen, auf diese Weise den Traum vom Eigenheim kostengünstig verwirklichen zu können. Gemeint sind alte Bestandsobjekte, die sich oftmals in einem eher schlechten Zustand befinden und deren Grundstücke nicht allzu groß bemessen sind. In vielen Regionen findet man derartige Immobilien vor, die relativ günstig erstanden werden können.

Nicht zuletzt haben einige Fernsehreportagen zur Steigerung des Bekanntheitsgrads solcher Immobilien geführt. Die Zuschauer bekommen zu sehen, wie Personen günstig Häuser erstehen und diese größtenteils in Eigenregie sanieren, um sie wieder wohntauglich zu machen.

Die Preise für entsprechende Immobilien liegen etwa zwischen 30.000 und 80.000 Euro. Um eine Finanzierung kommen viele Käufer allerdings nicht herum: Ein Bankdarlehen wird zwingend benötigt, um den Kaufpreis und vor allem auch die Sanierungsmaßnahmen bezahlen zu können. Gerade wegen der Sanierung ist es wichtig, die auch die Finanzierung richtig zu planen – schließlich wäre es ärgerlich, wenn einem vorzeitig das Geld ausgeht.

Von Bedeutung ist in erster Linie eine genaue Kalkulation der Sanierungskosten. Es gilt Arbeits- und Materialaufwand realistisch einzuschätzen, damit die am Ende ein möglichst zutreffender Gesamtkostenbetrag ermittelt wird. Dieser Betrag (der sich aus Kaufpreis, Nebenkosten und Sanierungskosten zusammensetzt) bildet die Grundlage zur Ermittlung des Finanzierungsbedarfs. Um bei der Ermittlung der Sanierungskosten keine Fehler zu machen, sollte man besser einen Fachmann einschalten: Mit Hilfe eines erfahrenen Experten gestaltet es sich wesentlich leichter, den Aufwand richtig einzuschätzen und realistische Kosten anzusetzen.


 

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