Im kommenden Jahr werden einige Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung noch stärker zur Kasse gebeten. Grund ist die Anpassung der sogenannten Bemessungsgrenze. Die Grenze wird erhöht, sodass Kassenmitglieder mit gutem Einkommen einen noch höheren Beitrag entrichten müssen. Wer auf ein Einkommen von mindestens 5.600 Euro im Monat kommt, muss gut 240 Euro im Jahr an zusätzlichen Kosten für den Versicherungsschutz aufwenden.

Als Besserverdiener sollte man sich daher gut überlegen, ob die gesetzliche Krankenversicherung tatsächlich die ideale Lösung für den eigenen Versicherungsschutz ist. Immerhin gibt es gleich zwei Gründe, die für einen Wechsel in die private Krankenversicherung sprechen. Da wäre zunächst einmal die Tatsache, dass die Versicherungsbeiträge in der privaten Krankenversicherung nicht vom Einkommen beeinflusst werden. Stattdessen entscheiden im Wesentlichen das Alter, der Gesundheitszustand und der gewählte Versicherungsschutz darüber, wie hoch die Kosten bemessen sind.

Auch was den Versicherungsschutz bzw. die gebotenen Leistungen betrifft, darf die private Krankenversicherung nicht unterschätzt werden. In einer Zeit in der die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung immer wieder gekürzt werden, gilt es sich ernsthaft die Frage zu stellen, ob man noch ausreichend gut versichert ist. Die private Krankenversicherung bietet im Hinblick auf den Versicherungsschutz ganz andere Möglichkeiten. Zwar hat eine gute gesundheitliche Absicherung ihren Preis, jedoch ist man häufig trotzdem noch günstiger als in der gesetzlichen Krankenversicherung abgesichert – zumal bei vielen Versicherern die Möglichkeit besteht, erst einmal preiswert einzusteigen und den Versicherungsschutz dann später immer noch anzupassen und zum Beispiel zu erweitern.


 

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