Wenn es um das Thema Baufinanzierung geht, könnten die Bedingungen für Bauherren und Immobilienkäufer kaum besser sein: Die Griechenland-Krise hat zu einem Rückgang an den Zinsmärkten geführt – unter anderem sind auch die Hypothekenzinsen gefallen. Die aktuellen Konditionen für Hypothekenzinsen sind sehr attraktiv, sie zählen zu den besten Konditionen seit Jahrzehnten.

Die Folge sind Immobiliendarlehen, die ausgesprochen günstig sind. Allerdings wäre es ein Trugschluss, auf direktem Wege die nächste Bank aufzusuchen und dort einen Darlehensvertrag zu unterschrieben. Denn trotz der Niedrigzinsen hat sich eine Sache nicht geändert: Wer eine günstige Immobilienfinanzierung abschließen möchte, kommt um einen Konditionsvergleich nicht herum.

Das Problem besteht in erster Linie darin, dass die Banken mit ganz unterschiedlichen Margen hantieren. Auf der einen Seite gibt es Banken, die jetzt die Gunst der Stunde nutzen und satte Margen erheben: Die Darlehen wirken aufgrund der niedrigen Zinssätze immer noch günstig. Andererseits gibt es Banken, die fast ohne Marge arbeiten und erst einmal ihre Vertriebsziele erreichen möchten – dazu setzen sie bewusst auf den Margenverzicht, um somit noch mehr Kunden gewinnen zu können.

Besonders bei den langfristigen Zinsen bzw. bei Zinsbindungen von 15 und 20 Jahren sind die Zinsunterschiede groß bemessen. Wie die „FMH Finanzberatung“ erst vor ein paar Tagen mitgeteilt hat, sind in diesem Bereich Zinsunterschiede von bis zu 0,9 Prozent festzustellen. Zunächst mag dies nicht eindrucksvoll klingen, doch schon ein Zinsunterschied von 0,1 Prozent kann im Hinblick auf die Gesamtdauer der Finanzierung zu unnötigen Zinsen von mehreren tausend Euro führen. Deshalb ist ein Zinsvergleich vor der Darlehensaufnahme umso wichtiger.


 

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