Die Hundehaftpflicht bzw. die Haftpflichtversicherung für Hundehalter liegt stark im Trend. In Anbetracht der Tatsache, dass sie einen immens wichtigen Schutz bietet und in einigen Bundesländern sogar als verpflichtend gilt, ist dies auch nicht sehr überraschend.

Längst haben die Versicherer auf die gestiegene Nachfrage reagiert. Mittlerweile können Hundehalter auf eine stattliche Auswahl an Tarifen blicken. Prinzipiell ist diese Entwicklung sehr positiv zu beurteilen, immerhin hat sie maßgeblich dazu beitragen, die Kosten zu senken. Sofern man sich ein bisschen am Markt umsieht, wird man seinen Hund günstig versichern können.

Allerdings sollte man keinesfalls nur auf die Höhe des Beitrags, sondern auch auf die enthaltenen Leistungen achten. So manche Leistung fehlt nämlich bei bestimmten Tarifen, obwohl sie als sehr empfehlenswert gilt. Dies trifft auch für die Absicherung gegen den ungewollten Deckungsakt zu. Wer einen Rüden versichern möchte, entscheidet sich am besten für einen Haftpflichttarif mit dieser Leistung.

Leider halten viele Hundebesitzer das Risiko einer ungewollten Deckung für sehr gering. Aber das ist es nicht: Wenn beispielsweise eine Hündin aus der Nachbarschaft läufig ist, kann es ganz leicht passieren, dass sich der sonst so brave Hund rasch aus dem Staub macht. Sollte er die Hündin tatsächlich zu fassen bekommen und decken, so kann sich der Hundebesitzer nicht herausreden: Er hätte sicherstellen müssen, dass sein Rüde nicht abhaut und die Hündin deckt.

Die nachfolgenden Kosten können sehr hoch liegen, besonders wenn die Hündin zu Zuchtzwecken gedacht war. Es ist in der Praxis schon häufiger vorgekommen, dass der stolze Hundezüchter seine Rassehündin in das Auto verfrachten und dann zum Züchterkollegen mit dem Deckrüden fahren wollte. So mancher Hund hat diesen kurzen Zeitpunkt genutzt und die Hündin gedeckt – dem Züchter kann hierdurch ein immenser finanzieller Schaden entstehen.

Mit der richtigen Hundehaftpflichtversicherung befindet man sich als Hundehalter auf der sicheren Seite. Zwar lässt sich der Deckungsakt nicht verhindern, doch wenn es soweit kommt, übernimmt der Versicherer die Kosten.


 

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