analyzing investment charts with laptop. Accounting

In ein paar Wochen ist es soweit, die zweite Jahreshälfte bricht heran. Für uns ist dies Grund genug, einen erneuten Ausblick auf die Entwicklung der Hypothekenzinsen zu wagen und unsere aktuelle Einschätzung mitzuteilen. Nachfolgend wird erläutert, von welcher Zinsentwicklung wir ausgehen.

Niedrigzinsen haben sich von ihrem Tiefpunkt entfernt

Zunächst ein Rückblick. Betrachten wir die Zinsentwicklung der vergangenen zehn Jahre, so kannte der Markt im Grunde nur eine Richtung, nämlich eine fortlaufende Absenkung der Hypothekenzinsen. Allerdings scheinen sich die Zinsen im Zeitraum der letzten beiden Jahre stabilisiert zu haben. Es ging kaum weiter nach unten, lediglich zeitweise waren leichte Ausschläge festzustellen. Gegen Ende 2016 war das Baugeld am günstigsten, seither haben die Zinsen leicht angezogen.

Wir gehen davon aus, dass der Tiefpunkt erreicht wurde. Die Zinsen haben angezogen und dürften auf einem ähnlichen Niveau verharren. Hierfür spricht vor allem die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Zwar würde der EZB-Chef Mario Draghi am liebsten die Zinsen noch ein wenig absenken, jedoch bekommt er zunehmend mehr Gegenwind. Banken und Versicherer wünschen sich mehrheitlich die Zinswende, zugleich wurde die Zinswende in den USA bereits eingeleitet. Erste Leitzinserhöhungen gab es bereits und viele Zeichen sprechen dafür, dass die nächste Erhöhung des Leitzinses durch die Federal Reserve (FED) nicht lange auf sich warten lässt.

Kaum Änderungen bei den Zinsen erwartet

Andererseits hat die EZB nur wenig Spielraum nach oben. Dies bedeutet, dass die Zentralbank in einer Zwickmühle steckt. Weitere Leitzinssenkungen wären nur schwer durchzusetzen, ordentliche Erhöhungen sind aber auch nicht möglich. Als Folge dürfte sich der Leitzins innerhalb des nächsten halben Jahres kaum verändern – zumindest wäre dies sehr unwahrscheinlich.

Dementsprechend rechnen wir mit vergleichsweise geringen Zinsschwankungen beim Baugeld. Gewisse Zinsanpassungen durch die Banken wird es zwar geben, allerdings dürften sich diese im Rahmen halten. Außerdem ist nicht nur der Leitzins konstant, sondern auch die Nachfrage auf Seiten der Bauherren und Käufer. Der Markt ist relativ stabil (insgesamt gibt es eine gute Nachfrage), sodass die Banken keinen Druck verspüren, ihre Darlehen mit niedrigen Margen kalkulieren zu müssen.

Weshalb ein Zinsvergleich jetzt so wichtig ist

In Anbetracht unserer Einschätzung, dass sich die Hypothekenzinsen innerhalb der kommenden Monate kaum ändern, ist es für angehende Darlehensnehmer umso wichtiger, sich am Markt umzusehen und Baufinanzierungskonditionen verschiedener Banken zu vergleichen.

Nur weil die Zinsen relativ konstant sind, locken nicht überall dieselben Konditionen. Im Gegenteil, die Banken haben in den vergangenen Jahren auf die Niedrigzinsphase reagiert und ganz unterschiedliche Strategien entwickelt, um sich am Markt zu positionieren. Je nach Vorhaben (Bau, Kauf, Anschlussfinanzierung, Grundstücksfinanzierung etc.) können die gebotenen Zinsen enorm schwanken. Wer nicht vergleicht, droht sein Darlehen in Verbindung mit einem unnötig hohen Zinssatz aufzunehmen.

Konditionen von mehr als 400 Banken im Vergleich

Trotzdem ist die Suche nach dem passenden Immobiliendarlehen ganz leicht. Unsere unabhängigen Berater unterstützen Sie gerne beim Vergleich aktueller Hypothekenzinsen. Gerne werten wir für Sie die Konditionen von mehr als 400 Banken und Bausparkassen aus. Schnell haben wir ermittelt, wo niedrigen Zinsen für Ihre Baufinanzierung locken. Selbstverständlich ist unser Service unverbindlich und kostenlos – Sie gehen zu keiner Zeit ein Risiko ein. Neugierig geworden? Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

 

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