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Die zweite Jahreshälfte ist bereits angebrochen – Grund für uns, einen weiteren Ausblick auf die Entwicklung der Bauzinsen zu wagen. Im heutigen Beitrag möchten wir unsere aktuelle Einschätzung zur Zinsentwicklung abgeben.

Ein Zinsmarkt mit bislang wenig Bewegung

Zunächst ein Rückblick auf die Entwicklung der Hypothekenzinsen innerhalb der vergangenen Jahre. Insgesamt ist der Trend sehr deutlich, die Zinssätze für Immobiliendarlehen sind in den letzten zehn Jahren drastisch gesunken. Seit der globalen Finanzkrise im Jahr 2008 ging es fast ausschließlich bergab. Ihren niedrigsten Stand erreichten die Zinsen im Herbst 2016.

Seither haben die Zinsen wieder angezogen, wenn auch nur geringfügig. Derzeit sieht es danach aus, als besagter Herbst den Tiefpunkt der Hypothekenzinsen seit der Nachkriegszeit definiert. Der Zinsanstieg, der folgte, ist als moderat zu bewerten. Insbesondere im Verlauf dieses Jahres war der Markt vergleichsweise starr. Die Bauzinsen verharren auf einem relativ konstanten Niveau, zeitweise gab es kurzfristige Ausbrecher nach unten, die einige Bauherren und Käufer mit Glück nutzen konnten, um vom gebotenen Zinsvorteil zu profitieren.

Viel Bewegung ist bei den Hypothekenzinsen nicht zu erwarten

Niemand kann mit absoluter Sicherheit berechnen, wie sich die Zinsmärkte in den kommenden Monaten und Jahren entwickeln. Wir selbst gehen davon aus, dass sich in nächster Zeit vergleichsweise wenig tut. Deutlich sinkende Zinsen sind relativ unwahrscheinlich, weil der Druck auf die Europäische Zentralbank mittlerweile groß ist. Mehrere Branchen – insbesondere die Versicherungswirtschaft – fordert lautstark die Zinswende und auch im internationalen politischen Umfeld sind vermehrt Rufe nach einer Zinswende wahrzunehmen.

Andererseits hat die EZB nur wenig Spielraum nach oben. Zum einen deutet sich schon wieder eine leichte Abkühlung der Wirtschaft an. Zwar sagen die meisten Experten keinen Kollaps voraus, allerdings haben sie ihre Zweifel daran, dass das bisherige Wirtschaftswachstum aufrechterhalten werden kann. Zum anderen sind finanziellen Probleme in Ländern wie Griechenland und Italien noch lange nicht gelöst. Genau dort lauert für die EU eine große Gefahr. Sollten diese Länder keine ausreichende Unterstützung erfahren, könnten weitere EU-Austritte analog dem Brexit drohen, was die EU unbedingt verhindern möchte.

Fazit

Vom bisherigen Tief ist das Baugeld nur geringfügig entfernt, sprich Immobiliendarlehen sind weiterhin sehr günstig. Ein deutlicher Rückgang der Hypothekenzinsen ist jedoch unwahrscheinlich, ebenso wie ein drastischer Anstieg. Voraussichtlich dürften sich die Zinsen in den kommenden Monaten weiterhin seitlich bewegen, sprich etwa auf dem gegenwärtigen Niveau verharren.

Angehende Bauherren, Immobilienkäufer und Umschulder sollten dennoch vorsichtig sein. Auch wenn der Markt kaum in Bewegung ist, so können zwischen den Darlehenskonditionen einzelner Banken erhebliche Unterschiede bestehen. Ein Zinsvergleich bleibt daher ungemein wichtig.

Konditionen von mehr als 400 Banken im Vergleich

Unsere unabhängigen Berater unterstützen Sie gerne beim Vergleich aktueller Hypothekenzinsen. Gerne werten wir für Sie die Konditionen von mehr als 400 Banken und Bausparkassen aus. Schnell haben wir ermittelt, wo niedrigen Zinsen für Ihre Baufinanzierung locken. Selbstverständlich ist unser Service unverbindlich und kostenlos – Sie gehen zu keiner Zeit ein Risiko ein. Neugierig geworden? Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

 

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