Erbschaftssteuer

Mit dem Brexit, sprich einem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, hatte kaum jemand gerechnet. Umso größer waren die Reaktionen an der Börse, weltweit gingen die Aktien zunächst auf Talfahrt. Zugleich sind wieder die Zinsmärkte in den Fokus geraten, weshalb sich viele angehende Bauherren und Immobilienkäufer mit der Frage beschäftigen, wie sich die Hypothekenzinsen in den kommenden Monaten entwickeln werden.

Brexit: Nichts ist gewiss

Zunächst gilt es sich darüber klar zu werden, dass der Brexit zu einer Situation geführt hat, wie es sie bisher noch nicht gegeben hat. Umso schwieriger ist es, einen Blick in die Zukunft zu werfen. Allerdings mehren sich die Stimmen derjenigen, die keine allzu großen Risiken für Europa und Deutschland sehen – sprich die Wirtschaft dürfte wegen der Änderungen innerhalb der EU sich kaum verändern.

Allerdings wird die Unklarheit noch eine ganze Weile bestehen. Das Problem ist, dass die Briten selbst nicht so genau wissen, wie es weitergehen soll. Erst einmal müssen sie ihre politischen Verhältnisse neu ordnen, was unter Umständen noch einige Monate dauern kann.

Auswirkungen auf die Zinsmärkte

Obwohl Experten die Folgen des Brexits zum Teil sehr unterschiedlich einschätzen, scheinen sie sich bei den Zinsmärkten relativ einig zu sein. Etliche Finanzexperten sehen im anstehenden EU-Austritt Großbritanniens eine Gelegenheit für die Notenbanken, ihre Geldschleusen weiterhin geöffnet zu halten oder sie noch weiter zu öffnen.

Einer der Gründe hierfür ist das Bankenumfeld. Das Ja zum Brexit hat Aktienkurse etlicher Finanzwerte stark gedrückt und zugleich könnte es sein, dass sich die Geldhäuser auch in den kommenden Jahren immer noch schwer tun werden. Hinzu kommt die schwierige Situation in Italien. Mehrere große Banken stecken in erheblichen Schwierigkeiten, weshalb bereits über Hilfsgelder vom Staat spekuliert wird.

Aufgrund dieser Entwicklung haben die Anleihenrenditen in den vergangenen Wochen spürbar nachgegeben. Anders gesagt: Die Kurse haben angezogen, was so verstanden werden kann, dass die großen und erfahrenen Anleger weiterhin mit niedrigen oder sogar noch niedrigeren Marktzinsen rechnen. Demnach ist eine Anhebung des europäischen Leitzinses in die Ferne gerückt bzw. gilt sie als relativ unwahrscheinlich.

Konsequenzen für Bauherren und Käufer

Die Frage, wie sich die Zinssätze für Immobiliendarlehen in den kommenden Wochen und Monaten entwickeln, lässt sich nicht sicher beantworten. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass die Zinsen weiterhin auf dem aktuell sehr niedrigen Niveau verbleiben oder sogar sinken. Allerdings ist ebenso zu bedenken, dass die Hypothekenzinsen nicht an den Leitzins gekoppelt sind und daher eine abweichende Entwicklung möglich ist.

In Anbetracht der gegenwärtigen Situation gehen wir davon aus, dass sich Zinsschwankungen zwischen den Finanzierungsangeboten der einzelnen Banken in den kommenden Wochen intensivieren. Folglich ist es umso wichtiger, sich Zeit für einen Zinsvergleich zu nehmen. Nur wer möglichst viele Finanzierungsangebote einholt und auswertet, wird am Ende mit Gewissheit zinsgünstig finanzieren.

Glücklicherweise ist solch ein Vergleich schnell und günstig durchgeführt. Immerhin gibt es unsere unabhängige Finanzierungsberatung. Unsere Berater helfen auch Ihnen dabei, die Baufinanzierung zu optimieren und gleichzeitig den Markt nach den attraktivsten Zinsen zu durchleuchten.

Vergleich empfiehlt sich auch für andere Finanzierungen

Der Vollständigkeit halber möchten wir anmerken, dass größere Zinsschwankungen nicht nur bei den Hypothekendarlehen denkbar sind. Ebenso halten wir es für wahrscheinlich, dass Anbieter von Ratenkrediten in nächster Zeit ihre Konditionen anpassen und es somit zu Verschiebungen bei den Top-Kreditgebern kommt.

Übrigens bieten wir auch einen Zinsvergleich für Ratenkredite an. Wir unterstützen Sie dabei, eine Finanzierung mit niedrigem Kreditzins zu finden. Natürlich ist auch dieser Service kostenfrei und vollkommen unverbindlich.

 

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