Businessman Protecting Banknotes

Beim Erwerb einer Immobilie geht es um viel Geld. Für die meisten Käufer bedeutet dies, ein großes Immobiliendarlehen aufnehmen zu müssen. Hohe Darlehensbeträge haben wiederum eine entsprechende Zinslast zur Folge. Deshalb ist es umso wichtiger, penibel auf den Darlehenszins zu achten. Je niedriger die Zinsen, desto besser ist dies für die Haushaltskasse.

Es gibt mehrere Wege und Möglichkeiten, um die Zinslast einer Baufinanzierung zu senken. Heute möchten wir Ihnen vier Tipps nennen, die niedrigere Zinsen in Aussicht stellen. Womöglich können Sie nicht alle Tipps gemeinsam anwenden, aber zumindest einzelne davon. Allein daraus kann auf lange Sicht eine schöne Ersparnis resultieren.

Tipp 1 – Umfassender Finanzierungsvergleich

Am allerwichtigsten ist es, sich am Markt umzusehen und Finanzierungsangebote von möglichst vielen Banken, Bausparkassen und Versicherern einzuholen. Grund sind unterschiedliche Konditionen. Wer beim Baugeld clever vergleicht, wird einen erheblichen Zinsvorteil erzielen. Denn längst nicht immer lockt die günstigste Baufinanzierung bei der Hausbank.

Besonders Direktbanken warten mit attraktiven Konditionen auf. Hinzu kommen Aktionen und Sonderkonditionen bei anderen Banken. Deshalb führt an einem umfassenden Finanzierungsvergleich kein Weg vorbei.

Tipp 2 – Volltilgerdarlehen wählen

Banken mögen es, wenn Bauherren und Immobilienkäufer eine rasche und konsequente Rückzahlung des Immobiliendarlehens anstreben. Deshalb wird beim Volltilgerdarlehen oft ein schöner Zinsvorteil gewährt. Dieser Zinsvorteil kann sich im Hinblick auf die Gesamtlaufzeit der Finanzierung auf einen Betrag von mehreren tausend Euro belaufen.

Ein Volltilgerdarlehen sieht eine vollständige Rückzahlung des Darlehensbetrags innerhalb der Zinsbindung vor. Allerdings bedeutet dies nicht, das Immobiliendarlehen in zehn Jahren zurückzahlen zu müssen. Selbstverständlich ist es möglich, eine längere Zinsbindung zu wählen.

Tipp 3 – Tranchen mit kurzer Zinsbindung integrieren

Eine Alternative zur Wahl eines Volltilgerdarlehens besteht darin, das Immobiliendarlehen in verschiedene Tranchen aufzuteilen. Eine Tranche ist im Endeffekt nichts anderes als ein Teildarlehen, das abgesplittet wurde und z.B. einer anderen Zinsbindung unterliegt.

Es ist möglich, eine Zinsersparnis zu erzielen, indem eine Tranche vereinbartt wird, die einer kürzeren Zinsbindung unterliegt. Mit kurzen Zinsbindungen (z.B. 5 Jahre) gehen oft schöne Zinsvorteile einher. Entscheidend ist, dass die Tranche überschaubar bleibt bzw. im Idealfall innerhalb der gewählten Zinsbindung vollständig zurückgezahlt werden kann. So lässt sich ein Zinsrisiko (ein zwischenzeitlicher Anstieg der Marktzinsen) vollständig ausschließen.

Tipp 4 – Beleihungsgrenzen überprüfen

Die Höhe der Hypothekenzinsen hängt maßgeblich vom Beleihungswert ab. Anders gesagt: Das Verhältnis zwischen Darlehensbetrag und Gesamtkosten des Vorhabens ist von größer Bedeutung. Je größer der verhältnismäßige Darlehensbetrag, desto größer das Risiko der Bank, was einen höheren Zinssatz zur Folge hat.

Kompetente Finanzierungsberatung

Ob Gestaltung des Darlehens oder umfassender Zinsvergleich – unsere Berater unterstützen Sie gerne bei Ihrer Baufinanzierung. Profitieren auch Sie von unserer jahrelangen Erfahrung sowie der Möglichkeit, Darlehenskonditionen von mehr als 400 Finanzierungspartnern auszuwerten. Unsere Beratung ist kostenlos und unverbindlich, d.h. Sie gehen keinerlei Risiko ein und können jederzeit selbst entscheiden, ob und über wen Sie finanzieren.

 

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