Da Spareinlagen kaum noch verzinst werden, nimmt das Interesse an anderen Anlageformen weiterhin zu. Besonders Immobilien gelten als gefragt, mehr und mehr private Anleger möchten in das so genannte Betongold investieren. Allerdings könnte der Zeitpunkt ein besserer sein: Die Nachfrage an den Märkten ist seit Jahren groß, die Preise sind in vielen Regionen deutlich in die Höhe geklettert.

Objekte werden immer teurer

Dies trifft ganz besonders für die wirtschaftlich starken Ballungsräume zu. Wer beispielsweise eine Wohnung in München, Stuttgart oder Frankfurt kaufen möchte, muss selbst für kleinere Objekte tief in die Tasche greifen. Zudem haben die Preise auch in Regionen angezogen, die viele Privatinvestoren bisher kaum interessierten. Besonders in den neuen Bundesländern finden sich mehrere Spitzenreiter in Sachen Preisanstieg wieder. Sowohl in Leipzig als auch in Rostock haben die Preise im vergangenen Jahr um gut 25 Prozent angezogen.

Viele Interessenten begeben sich daher auf die Suche nach neuen Möglichkeiten. Allerdings sind diese nicht so leicht zu finden. Schlussendlich läuft es so gut wie immer darauf hinaus, Objekte in Regionen zu erwerben, die wirtschaftlich gute Aussichten haben. Ferienimmobilien in den Bergen oder an der Küste bleiben weiterhin eine Nische.

Gezielte Objektwahl ist unverzichtbar

Für potentielle Käufer ist es daher umso wichtiger, einzelne Märkte genau unter die Lupe zu nehmen. Nur wer Zeit investiert und sich gut umsieht, befindet sich schlussendlich in der Lage, attraktive Investments zu tätigen. So ist es beispielsweise wichtig, die durchschnittlichen Preise zu kennen und über die Fähigkeit zu verfügen, einzelne Objekte hinsichtlich ihrer Kosten zu bewerten.

Trotz dieser schwierigen Situation bleibt ein Trost: Die Zinsen sind immer noch ungemein günstig. So ist es möglich, vergleichsweise hohe Tilgungen festzusetzen, damit die Objekte rasch abbezahlt sind und als Investment eine gute Rendite versprechen.


 

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