Flexibilität spielt in der heutigen Zeit eine ungemein wichtige Rolle. Was im Beruf gilt, ist auch bei der Immobilienfinanzierung wichtig. Schließlich befinden wir uns in einer schnelllebigen Welt, in der sich Dinge ganz schnell ändern können. Für Immobilieneigentümer ist es daher von großem Vorteil, wenn sie über die Möglichkeit verfügen, ihre Finanzierung sich ändernden Umständen möglichst gut und schnell anzupassen.

Eines der größten Probleme stellen Einkommensschwankungen dar. Selbst eine vorübergehende Arbeitslosigkeit kann die Immobilienfinanzierung spürbar unter Druck setzen. Aber auch ein Arbeitgeberwechsel, der zu einem höheren oder auch zu einem niedrigeren Einkommen führt, ist nicht zu unterschätzen. Dementsprechend ist es gut, wenn die finanzielle Belastung angepasst werden kann.

Eine solche Anpassungsmöglichkeit ist gegeben, wenn der Darlehensgeber eine flexible Tilgung erlaubt. Es gibt mittlerweile zahlreiche Banken (auch Direktbanken), die eine Anpassung des Tilgungssatzes zulassen. Eine solche Anpassung kann von immens großem Vorteil sein. Wenn sich beispielsweise das Einkommen verringert, wird die Tilgung auf den Mindestanteil reduziert. Sollte es finanziell umso besser laufen, kann die Tilgung erhöht werden, damit eine schnellere Entschuldung erfolgen kann. Zwar könnte man in solch eine Situation auch mit der Sondertilgung arbeiten. Dennoch ist es ungemein praktisch, wenn eine Tilgungsanpassung möglich ist.

Doch nicht jede Bank räumt ihren Kunden diese Möglichkeit ein. Deshalb ist es umso wichtiger, sich im Vorfeld über die Darlehensoptionen und die Kredit-Flexibilität zu informieren. Mit regionalen Banken kann über entsprechende Faktoren relativ gut verhandelt werden. Bei Direktbanken ist dieser Spielraum nicht gegeben, weshalb eine gezielte Auswahl des Darlehensgebers umso wichtiger ist.


 

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