Es kostet Geld sich ein Haus zu kaufen oder zu bauen. Geld, das in Regel als Immobilienkredit bei einer Bank geliehen werden muss. Jedes Kreditinstitut hat dabei andere Regeln und Modelle, mit denen die maximale Höhe des Darlehens berechnet wird. Deshalb lohnt es sich natürlich zu vergleichen. Eine Berechnung zeigt, was die Immobilie kosten darf.

Um sich im Vorfeld selbst ein Bild machen zu können, zum Beispiel ob das Haus eher groß oder doch nur klein wird, gibt es Rechenmodelle, die man zu Hause durchexerzieren kann. Grundlage für alle Berechnungen ist das Einkommen. Denn davon ist abhängig, wie viel Geld in die Baufinanzierung fließen kann. Eine Faustregel besagt, dass die Kreditsumme für die Immobilie nicht mehr als das 110fache des Nettoeinkommens je Monat betragen darf. Das Ergebnis aus 110 mal Monatsnettoeinkommen ergibt den maximalen Kredit samt den Kaufnebenkosten.

Wird statt des Monatslohns das Jahresnettoeinkommen als Basis für die Rechnung genommen, darf der Kredit nicht höher als das sieben bis neunfache betragen. Die Immobilienfinanzierung sollte sich zwischen diesen beiden Summen bewegen. Die dritte Möglichkeit, eine erste Rechnung aufzustellen, ruht auf dem maximalen Kreditaufwand. Er liegt monatlich bei höchstens 50 Prozent des Nettoeinkommens. Beträgt es etwa 2800 Euro im Monat, können 1400 Euro monatlich getilgt werden. Umgerechnet auf einen Zinssatz von 4,5 Prozent und eine durchschnittliche Laufzeit kommt man so auf einen Immobilienkredit von rund 305.000 Euro.

Besonders einfach geht es aber mit unserem Online-Rechner zur Baufinanzierung. Hier können Sie in wenigen Minuten Ihren monatlichen Finanzierungsbedarf sowie die Finanzierbarkeit Ihres Bauvorhabens, Hauskaufs und Ihrer Umschuldung ermitteln.


 

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