Vergleich beim Hausbau lohnt sich

Vorbei sind die Zeiten, in denen man sagen konnte, dass in Deutschland ein Haus ungefähr so und so viel kostet. Theoretisch ist es zwar möglich, Durchschnittspreise für Häuser und Wohnungen zu nennen, doch je nach Standort könnte es zu erheblichen Abweichungen kommen. Grund dafür ist die seit Jahren anhaltende Urbanisierung. Zunehmend mehr Menschen zieht es in die Städte, wohin gegen auf dem Land immer mehr Objekte leer stehen.

Als Folge ist es zu einer Verlagerung der Immobilienpreise gekommen, inzwischen kann von einer regelrechten Preisschere gesprochen werden. Während die Preise für Häuser und Wohnungen in den Städten immer noch anziehen, werden Objekte in ländlichen Gegenden immer preiswerter. Sicherlich mag es auch die eine oder andere Ausnahme geben, doch insgesamt trifft diese Beschreibung sehr gut zu.

Erst vor wenigen Wochen haben sich Experten in mehreren etablierten Tageszeitungen zu Wort gemeldet und die gegenwärtige Entwicklung bestätigt. Hierbei wurde mehrmals auf die Tatsache verwiesen, dass selbst die steigende Anzahl an Baugenehmigungen an der Preissituation nichts ändern kann. Zwar wird in den Städten fleißig gebaut, allerdings genügen die Fertigstellungen nicht, um alle Menschen unterzubringen, die in die Städte ziehen möchten. Als Folge kommt es zu einem Anstieg der Preise – und das keinesfalls nur bei den Kaufobjekten, sondern ebenso bei den Mieten.

Es sind vor allem ältere Menschen, die mit den steigenden Mieten zu kämpfen haben. Ihre Renten werden langsamer als die Mieten erhöht, wodurch es schwierig werden kann, den Lebensunterhalt zu bestreiten. In Anbetracht dieser Entwicklung sollten sich vor allem jüngere Menschen überlegen, wo sie sich niederlassen möchten. Sofern klar ist, dass man einer bestimmten Region oder gar Stadt die Treue halten möchte, ist ein Immobilienkauf äußerst reizvoll. Schließlich bietet sich auf diesem Weg die Chance, dem Preisanstieg ein Ende zu bereiten.


 

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