Eine wachsende Zahl deutscher Arbeitnehmer könnte in den nächsten Jahren die Voraussetzungen für einen Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV) erfüllen. Grund für diese erfreuliche Aussicht ist die im Vergleich zur Einkommensentwicklung gering ausgefallene Anhebung der Jahresarbeitsentgeltgrenze im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr. Der Gesetzgeber hat die Grenze zur Versicherungspflicht von 48.150 Euro um 0,9 Prozent auf 48.600 Euro angehoben. Jeder, der mindestens drei Jahre lang mehr verdient als diesen Betrag, darf in die PKV wechseln. Nicht zu verwechseln ist die Grenze zur Versicherungspflicht mit der Beitragsbemessungsgrenze: Diese liegt wie auch im vergangenen Jahr weiterhin bei 44.100 Euro und regelt lediglich, dass Einkommensanteile oberhalb dieses Niveaus nicht mit Pflichtbeiträgen belastet sind.

Der Wechsel in die private Krankenversicherung lohnt sich für viele, die ein gutes Einkommen erzielen und noch relativ jung sind. Die PKV bemisst ihre Prämien nicht nach dem Einkommen der Versicherten, sondern legt andere, personenbezogene Daten zu Grunde. Aus diesem Grund können besonders junge und gesunde Versicherte gegenüber dem gesetzlichen Versicherungsschutz erheblich sparen. Je früher der Wechsel erfolgt, desto besser ist es: Ein Teil der Beiträge zur PKV wird in eine Kapitaldeckung abgeführt, die dazu dient, den Beitragsanstieg in der privaten Krankenversicherung in steigendem Lebensalter abzufangen. Je früher ein Versicherter Mitglied wird, desto größer fällt die Kapitaldecke aus und umso weniger stark steigen die Prämien an.

Um einen guten und zu den eigenen Belangen optimal passenden Tarif zu finden, sollten Versicherte sich der Dienste eines erfahrenen Maklers bedienen. Dieser kann aus der Masse der Angebote am Markt den passenden Versicherungsschutz zu erschwinglichen Konditionen herausfinden.


 

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