Häufig wird gesagt, dass es eher Personen mittleren Alters sind, die sich für einen Immobilienerwerb entscheiden oder zumindest ernsthaft über dieses Thema nachdenken. Aber es gibt auch sehr viele junge Menschen, die sich gut vorstellen können, den Traum vom Eigenheim schon bald zu verwirklichen. Es ist daher auch nicht weiter verwunderlich, dass vergleichsweise viele junge Familien auf einen frühen Immobilienerwerb setzen. Aus finanzieller Sicht ist genau das sogar sehr empfehlenswert. Ganz egal ob man kauft oder baut: Wer früher im Eigenheim wohnt, hat sein Immobiliendarlehen früher abgezahlt und somit im späteren Leben mehr Geld übrig. Anstatt einen beachtenswerten Teil des Einkommens für Mietzahlungen auszugeben, setzt man lieber auf das Eigenheim.

Allerdings sollte der Entschluss, bereits in jungen Jahren ein Eigenheim zu erwerben, auf gar keinen Fall übereilt getroffen werden. Denn leider bringen Eigenheime nicht nur Vorteile mit sich. Wer zur Miete wohnt, ist flexibel, was besonders im Hinblick auf die Berufswelt sehr vorteilhaft ist. Gerade heutzutage müssen Arbeitnehmer äußerst flexibel sein: In bestimmten Branchen ist es mittlerweile schon fast unmöglich geworden, beruflichen Erfolg zu haben, wenn man keine Umzugsbereitschaft mitbringt.

Umzugsbereitschaft und Eigenheim sind jedoch zwei starke Gegensätze. Gerade deshalb ist es wichtig, sein Vorhaben gut zu überdenken. Unter Umständen kann es von Vorteil sein, sich einige Jahre lang ganz bewusst auf das Berufsleben zu konzentrieren und diese Zeit beispielsweise zur Bildung von Eigenkapital zu nutzen. Oder man setzt bewusst auf das Eigenheim und nimmt im Gegenzug gewisse berufliche Einschränkungen in Kauf.


 

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