Die meisten Familien wären froh, wenn sie ein abbezahltes Eigenheim besitzen würden. Allerdings gibt es Haushalte, die über andere finanzielle Mittel verfügen und deshalb in Erwägung ziehen, zusätzlich zum bestehenden Eigenheim noch eine Ferien- oder Wochenendimmobilie anzuschaffen. Besonders Wochenendhäuser erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit. Zunehmend mehr Personen, die beruflich sehr engagiert sind, möchten am Wochenende die Großstadt verlassen und eine entspannte Zeit auf dem Land verbringen.

Allerdings sollten sich Interessenten genau überlegen, ob sich der Erwerb einer entsprechenden Immobilie tatsächlich für sie bezahlt macht. Wirft man einen Blick auf das Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen, so sieht es meistens nicht besonders gut aus. Ganz besonders trifft das für Ferienimmobilien zu: Die meisten Eigentümer schaffen es nicht, ihr Objekt ein- bis zweimal im Jahr zu nutzen – und falls doch, dann meist nur für wenige Tage. Die Kosten liegen im Gegenzug jedoch sehr hoch, sodass überprüft werden sollte, ob es womöglich besser wäre, vom Kauf abzusehen. Das Mieten von Ferienhäusern ist deutlich preiswerter und bietet außerdem eine größere Flexibilität.

Bei Wochenendimmobilien kann die Situation ganz anders aussehen – zumindest wenn sich das Objekt innerhalb einer akzeptablen Reichweite vom Hauptwohnsitz befindet. Dieser Tatsache sind sich mittlerweile viele Nutzer bewusst geworden: Die Zeiten, in denen Wochenendhäuser gekauft wurden, die im sonnigen Ausland liegen, sind vorbei. Mittlerweile sind Objekte gefragt, die sich in Deutschland befinden und innerhalb von maximal zwei Stunden mit dem Auto zu erreichen sind. Allerdings sollte man auch hier genau nachrechnen: Wenn die Nutzung zu kurz kommt, lohnt sich die Anschaffung nicht.


 

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