In der vergangenen Woche wurde in den Medien mehrfach über die private Krankenversicherung und die bevorstehenden Beitragserhöhungen berichtet. Es ist nämlich so, dass sich ein großer Teil der PKV Anbieter dazu gezwungen sieht, im Januar die Beiträge zu erhöhen. Dies liegt in erster Linie an den gestiegenen Kosten des Gesundheitssystems.

So mancher Journalist ließ es sich nicht nehmen, sehr negativ über die Beitragserhöhung zu schreiben. Teilweise wurde von Beitragssteigerungen in Höhe von 20 Prozent berichtet. Allerdings muss gesagt werden, dass es sich hierbei um sehr große Ausnahmen handelt. Die meisten PKV Anbieter haben ihre Beiträge längst nicht so deutlich angehoben – bei den großen und führenden Anbietern kann von einer Steigerung von etwa 3 Prozent gesprochen werden.

Deshalb sollten sich potentielle Wechsler nicht verunsichern lassen. Wer mit dem Gedanken gespielt hat, von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung zu wechseln, sollte dies auch weiterhin tun – oder noch besser, sich gleich über die bestehenden Möglichkeiten informieren. Denn im Endeffekt ist klar, dass sich die gesetzlichen Kassen ebenso mit steigenden Kosten konfrontiert sehen und die nächste Erhöhung der Versicherungsbeiträge voraussichtlich nicht lange auf sich warten lässt.

Im Übrigen muss berücksichtigt werden, dass die private Krankenversicherung für die meisten Wechsler immer noch deutlich günstiger als die gesetzliche Absicherung ist. Deshalb wäre es falsch, sich verunsichern zu lassen. Die meisten Wechsler können von ihrer Entscheidung sehr deutlich profitieren – und das nicht nur finanziell, schließlich bietet sich ihnen die Möglichkeit, einen umfassenden und zugleich maßgeschneiderten Krankenschutz zu erhalten.


 

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