Lange Zeit war nicht klar, ob die energetische Sanierung von Wohnimmobilien weiterhin von der KfW Bank gefördert wird. Grund ist das Sparpaket, das von der Regierung im Rahmen der Wirtschaftskrise verabschiedet wurde. Im letzten Jahr ging man noch davon aus, dass in diesem Jahr keine Fördermittel bereitstehen werden. Mittlerweile steht jedoch fest, dass die energetische Sanierung auch in diesem Jahr gefördert wird. Ab März geht es los und es gelten neue Förderbedingungen.

Zur Förderung entsprechender Maßnahmen stellt die KfW einen Investitionszuschuss bereit. Der Zuschuss beläuft sich auf bis zu fünf Prozent der förderfähigen Gesamtkosten. Allerdings muss der Förderanspruch mindestens 300 Euro betragen, damit die KfW eine Auszahlung vornimmt. Für den Modernisierer bedeutet dies, mindestens 6.000 Euro in die Modernisierung investieren zu müssen. Der Zuschuss ist auf maximal 2.500 Euro je Gebäude und Antragsteller begrenzt. Außerdem muss der Förderantrag grundsätzlich vor Beginn der Maßnahme eingereicht werden. Die Auszahlung erfolgt nach Abschluss der Maßnahme sowie Vorlage eines entsprechenden Nachweises über die fachgerechte Durchführung.

Die neuen Förderbedingungen erlauben es, Einzelmaßnahmen durchzuführen. Früher wurde ausschließlich die Gesamtmodernisierung von Wohngebäuden gefördert. Für den Modernisierer ist das ein großer Vorteil: Nun kann er auch kleinere Vorhaben angehen und beispielsweise nur die Fenster austauschen oder das Dach nachträglich dämmen. Übrigens wird erstmalig auch die Installation von Sonnenschutzsystemen gefördert, sofern diese mindestens den Anforderungen der Norm DIN 4108 gerecht werden.

Eigenheimbesitzer, die in diesem Jahr eine energetische Sanierung beginnen und den KfW-Zuschuss in Anspruch nehmen möchten, sollten sich beeilen. Die Fördermittel stehen nur in begrenztem Umfang zur Verfügung und werden in der Reihenfolge des Antragseingangs bewilligt.


 

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