Die Integration von Fördermitteln bei der Baufinanzierung liegt im Trend. Diese Entwicklung ist verschiedenen Ursachen geschuldet, wie zum Beispiel der Tatsache, dass entsprechende Mittel inzwischen bei fast allen Banken in die Finanzierungen eingeliedert werden können. Auch Direktbanken scheuen hiervor nicht zurück, so gut wie immer stellt es überhaupt kein Problem dar, KfW-Darlehen in Anspruch zu nehmen.

Außerdem werden potentielle Bauherren und Immobilienkäufer viel häufiger auf dieses wichtige Thema angesprochen – zumal sie spätestens bei der Eigenrecherche im Internet ohnehin darauf stoßen. Vorbei sind daher die Zeiten, in denen Berater die Fördermöglichkeiten verschweigen, nur um höhere Darlehen zu vermitteln und somit auch besser zu verdienen.

Es wurde bereits angedeutet, dass bei den Fördermitteln gerne auf Mittel der KfW-Bank zurückgegriffen wird. Dies ist nicht überraschend, immerhin handelt es sich bei ihr um die Förderbank des Bundes und somit um das größte Förderinstitut ihrer Art in Deutschland. Jahr für Jahr werden KfW-Förderdarlehen und Zuschüssen von Millionen Eigenheimbesitzern in Anspruch genommen.

Tatsächlich könnte deren Zahl aber noch höher sein. Gelegentlich können die Fördermittel aufgrund zu spät eingereichter Anträge nicht abgerufen werden. Hierbei handelt es sich um ein Problem, das wesentlich weiter verbreitet ist, als viele Personen vermuten. Diesbezüglich ist die KfW-Bank nämlich sehr streng. Je nach Förderprogramm kann es zum Beispiel sein, dass der Förderantrag gestellt werden muss, bevor die eigentliche Maßnahme durchgeführt wird. Schon allein der Erwerb eines Baugrundstücks kann unter Umständen zum Verlust des Förderanspruchs führen.

In diesem Zusammenhang möchten wir anmerken, dass sich viele Personen zu sehr auf ihre Berater verlassen. Doch diese können gar nicht alle Details wissen und beispielsweise Anträge eigenständig einreichen. Daher sollte sich der Darlehensnehmer selbst um die Angelegenheit kümmern bzw. zumindest prüfen, bis wann ein Antrag eingereicht werden muss. Hierzu kann er auch gerne seinen Berater fragen. Ein solches Maß an Eigeninitiative stellt sicher, dass die Fördermittel am Ende auch tatsächlich zur Verfügung stehen.


 

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