Wer sich für den Versicherungsschutz der privaten Krankenversicherung entschieden hat, ist im Regelfall dazu angehalten, die eigenen Kinder ebenfalls privat zu versichern. Zwar ist es je nach Einkommens- und Familiensituation möglich, die Kinder auch in der Familienversicherung unterzubringen und sie somit gesetzlich zu versichern, jedoch ist dieser Fall eher die Ausnahme.

Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung entstehen in der privaten Krankenversicherung zusätzliche Kosten. Wie hoch diese Kosten bemessen sind, hängt in erster Linie davon ab, für welchen Versicherer man sich entscheidet. Diesbezüglich sollten Eltern wissen, dass sie nicht zwingend auf den Versicherer setzen müssen, für den sie sich selbst entschieden haben.

Es gibt PKV-Anbieter, die ausschließlich Kinder versichern, deren Eltern ebenfalls bei ihnen versichert sind. Allerdings gibt es auch Anbieter, die Kinder versichern, ohne dass die Eltern dort über einen Versicherungsschutz verfügen. Hieraus ergibt sich die Möglichkeit, aus verschiedenen Versicherern zu wählen und somit in den Genuss eines vergleichsweise günstigen Beitrags zu gelangen.

Wie hoch der Beitrag ist, lässt sich im Allgemeinen nur schwer sagen.Grundsätzlich gilt, dass man mit Kosten von 100 bis 140 Euro pro Monat rechnen sollte. Per Vergleich lässt sich zielsicher ermitteln, welche Versicherer besonders günstig sind und gleichzeitig einen guten Schutz bieten. Allerdings gestaltet es sich enorm schwierig, PKV Kindertarife online zu vergleichen. Nicht, dass nur Vergleichsrechner fehlen: Viele Versicherer geben online nicht bekannt, wie hoch die Beiträge bemessen sind. Jedoch sollten sich Eltern davon nicht abschrecken lassen. Es lohnt sich, mehrere Versicherer zu kontaktieren und Angebote einzuholen: Wer gut vergleicht, versichert seine Kinder preiswert und sorgt gleichzeitig für eine gute Absicherung.


 

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