In den vergangenen Tagen wurden in den Onlinethemen häufiger über das Thema Baufinanzierung berichtet. Des Öfteren wurden dabei Begriffe wie Kombidarlehen und Kombikredit verwendet. Unglücklicherweise wurde dabei nicht immer ausführlich auf die einzelnen Finanzierungsformen eingegangen, was zu großer Verwirrung führen kann. Die Begriffe können nämlich je nach Anbieter unterschiedliche Bedeutungen haben.

Verallgemeinert lässt sich sagen, dass zwischen einem Kombidarlehen und einem Kombikredit kein Unterschied besteht. Beide Begriffe können dieselbe Bedeutung haben, letzten Endes verwendet so manche Bank lieber den Begriff Darlehen, andere Banken oder Bausparkassen wiederum den Begriff Kredit.

Allerdings kann die eigentliche Bedeutung sehr verschieden sein. Dementsprechend besteht das Risiko, dass Finanzierungsvarianten falsch verstanden werden und womöglich der eine oder andere Bauherr die falsche Wahl trifft. Um Verwechslungen auszuschließen, sollen die unterschiedlichen Bedeutungen kurz erläutert werden.

Mit dem variablen Darlehen flexibel finanzieren

Zum einen kann ein Kombidarlehen oder ein Kombikredit für eine Finanzierungsvariante stehen, die auf einem variablen Immobiliendarlehen basiert. Der Darlehensnehmer bleibt flexibel, weil er das Darlehen jederzeit ablösen und außerdem von Änderungen der Marktzinsen profitieren kann. Sofern die Möglichkeit besteht, das variable Darlehen in ein Darlehen mit Zinsbindung zu wandeln, spricht man häufig vom Kombidarlehen.

Günstiges Baugeld von der Bausparkasse

In der Welt der Bausparkassen haben Kombidarlehen und Kombikredit eine vollkommen andere Bedeutung. Dort handelt es sich um Immobiliendarlehen, die sofort verfügbar sind – das vorherige Besparen eines Bausparvertrags ist nicht erforderlich. Dennoch wird ein Bausparvertrag in die Finanzierung integriert, um dadurch einen möglichst niedrigen Zinssatz und eine hohe Zinssicher sicherzustellen.


 

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