Viel tiefer können die Hypothekenzinsen nicht mehr fallen: Mittlerweile befinden sich die Zinsen auf einem niedrigen Stand: Baugeld ist so günstig wie seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr. Aus diesem Grund sind Immobilienkäufer und Bauherren gut damit beraten, bei der Finanzierung ihrer Projekte gleich Nägel mit Köpfen zu machen. Gemeint ist eine langfristige Sicherung der günstigen Zinsen.

Typischerweise werden Immobiliendarlehen für den Zeitraum von 10 Jahren abgeschlossen. Zinsbindungen mit der Dauer von 10 Jahren sind stark verbreitet: Von den meisten Banken werden die Finanzierungsangebote standardmäßig mit einer solchen Zinsbindung angeboten. Dabei ist es clever, eine deutlich längere Zinsbindung zu wählen. Die Zinsbindung fixiert nämlich den Zinssatz. Weil die Hypothekenzinsen derzeit so günstig sind, ist es sehr empfehlenswert, die niedrigen Zinssätze für einen deutlich längeren Zeitraum festzuschreiben.

Die meisten Darlehensnehmer benötigen ohnehin 20 bis 25 Jahre, um ihre Darlehen vollständig zu tilgen. Folglich bietet es sich an, Immobiliendarlehen mit Zinsbindungen von 20 oder 25 Jahren zu wählen. Zwar werden 25 jährige Zinsbindungen nicht von jeder Bank angeboten, doch 15 oder 20 Jahre sind heutzutage bei fast jedem Geldinstitut erhältlich.

Als Gegenargument verweist so mancher Interessent auf den Zinsaufschlag, den eine längere Zinsbindung mit sich bringt: Je kürzer die Zinsbindung gewählt wird, desto günstiger ist das Immobiliendarlehen. Dennoch macht es nur wenig Sinn, jetzt eine Zinsbindung von 10 Jahren zu wählen, nur damit der Zinssatz um 0,2 Prozent niedriger ausfällt. Sollte man in 10 Jahren eine Anschlussfinanzierung vornehmen müssen und der Zinssatz um einen satten Prozentpunkt steigen, wird man sich über die kurze Zinsbindung ärgern.


 

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