Wenn es um die Suche nach dem passenden Tarif innerhalb der privaten Krankenversicherung geht, bekommt man von Experten immer öfter zu hören, dass nicht nur auf die Beitragshöhe und die Leistungen geachtet werden soll. Zunehmend häufiger wird empfohlen, auch die finanzielle Situation der Versicherer zu berücksichtigen, damit man am Ende bei einem Anbieter versichert ist, der auf einem gesunden finanziellen Fundament steht und deshalb nicht ständig an der Beitragsschraube drehen muss.

Die Durchführung einer solchen Bewertung würde den meisten Interessenten jedoch enorm schwer fallen – schließlich müssten sie sich in der Lage befinden, Bilanzen der Versicherer zu beschaffen und diese auch noch auszuwerten. Zum Glück gibt es den sogenannten map-Report, der PKV-Versicherer vergleicht und auch deren Bilanzen unter die Lupe nimmt. Einmal im Jahr werden Testsieger gekürt. Der Vollständigkeit halber ist anzumerken, dass neben den Bilanzen auch die Serviceleistung der Versicherer einen Einfluss auf das Abschneiden beim Test nimmt.

Vor wenigen Tagen wurde der map-Report 2011 veröffentlicht. Wie bereits im Vorjahr konnte die Debeka den ersten Platz belegen. Den zweiten Platz teilen sich die DKV und die R+V. Der Neueinsteiger Allianz konnte ebenfalls einen guten Platz belegen – obwohl sich der Versicherer lange Zeit gegen eine Bewertung aussprach.
Natürlich reicht es nicht aus, sich die PKV-Tarife der Versicherer anzusehen, die im Test besonders gut abgeschnitten haben. Die enthaltenen Leistungen einzelner Tarife sowie deren Beitragshöhe sind selbstverständlich nicht außer Acht zu lassen. Letzten Endes geht es bei der Suche nach einem passenden PKV-Tarif eben darum, dass das Gesamtbild stimmt.


 

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