Eigenheimbesitzer müssen in den nächsten Jahren mit einem massiven Anstieg der Kosten rechnen was den Unterhalt der selbst genutzten Immobilie betrifft. Schuld an den zusätzlichen Ausgaben, welche auf die Bewohner eines Ein- oder Zweifamilienhauses warten, sind die ehrgeizigen Pläne der Bundesregierung zum Thema Klimaschutz. Schließlich soll bis zum Jahr 2020 der Ausstoß von CO2 hierzulande um 40% gesenkt werden. Um dieses Ziel auch wirklich erreichen zu können, muss die Regierung in Berlin alle Bereiche das öffentlichen und privaten Lebens in die Pflicht nehmen. Hierzu gehören leider auch die privaten Hausbesitzer, sind sie doch für einen Teil des Ausstoßes mitverantwortlich.

In den nächsten Jahren dürften Hauseigentümer wesentlich stärker für die Senkung der CO2-Werte mit in die Verantwortung genommen werden als bisher. Zwar gelten im Moment für bestehende Immobilien immer noch einige Sonderregelungen – allerdings sollten sich die Besitzer bereits heute auf Zwangsmaßnahmen in Bezug auf die Senkung des Heizbedarfs und die Nutzung von alternativen Energien einrichten. Inwiefern einzelne Gebäude hiervon konkret betroffen sind, hängt stark von den spezifischen Gegebenheiten ab. Je älter jedoch die bestehende Heizanlage und je geringer die Dämmung, umso höher werden die Kosten der Modernisierung ausfallen. Um für die nächsten Jahre gewappnet zu sein, sollten sich Hausbesitzer bereits heute mit den Finanzierungsmöglichkeiten befassen.

Neben Bankkrediten fördert auch die Bundesregierung die Modernisierung von Immobilien und das ökologische Bauen. Bei einem Neubau müssen dagegen heute schon die Regelungen beachtet werden. Zukünftige Eigenheimbesitzer sollten beim Aufstellen des Finanzierungsrahmens bereits daran denken, dass bessere Dämm- und Heiztechnik auch ihren Preis haben, und der Bau dadurch wesentlich mehr Kapital beanspruchen wird.


 

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