Ob man zur Miete oder im Eigenheim wohnt, macht aus finanzieller Sicht einen großen Unterschied. Miethäuser und Wohnungen verursachen Kosten, die meist einen beachtenswerten Teil des Einkommens ausmachen. Zugleich werden Mietkosten nicht erstattet. Es handelt sich um Ausgaben, denen nur eine temporäre Leistung gegenüber steht.

Ganz anders sieht es aus, wenn man im Eigenheim wohnt. Selbst wenn ein Eigenheim finanziert werden muss, ist der Unterschied beachtlich. Schließlich tragen die monatlichen Ratenzahlungen an die Bank dazu bei, die Restschuld des Immobiliendarlehens zu verringern, sodass man eines Tages im abbezahlten Eigenheim wohnt. Trotzdem müssen sich Eigentümer nicht zwingend finanziell einschränken. Denn solange eine Immobilienfinanzierung exakt abgestimmt ist, fallen die Kosten nicht höher als beim Mieten einer Immobilie aus.

Es gibt zwei wesentliche Gründe, die für den Erwerb von Wohneigentum sprechen. Zunächst einmal sind die Hypothekenzinsen sehr günstig. Gerade deshalb ist es möglich, Finanzierungskosten auf dem Niveau von Mietkosten zu halten. Zum anderen ist in vielen Regionen mit einem Anstieg der Mietpreise zu rechnen.

Besonders die Großstädte erfahren einen enormen Zuwachs. Immer mehr Menschen zieht es in die Städte, um dort zu arbeiten. Dies führt wiederum zu einer steigenden Nachfrage, die sich letztlich auf die Mietpreise auswirkt. Außerdem herrscht in vielen Großstädten schon jetzt ein akuter Wohnungsmangel, der sich in den kommenden Jahren noch verstärken wird.

Experten rechnen in den kommenden Jahren mit deutlich anziehenden Mietpreisen. Die drohende Inflation verschlimmert die Lage zusätzlich. Mietpreiserhöhungen werden in vielen Städten unausweichlich sein. Folglich bietet es sich an, mit einem Eigenheim für Kostensicherheit zu sorgen.


 

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