attraktive familie mit haus

Bei der Finanzierung des Eigenheims geht es um viel Geld. Üblicherweise entscheiden sich Bauherren für die Aufnahme von Darlehen im sechsstelligen Bereich, häufig werden Beträge von mehr als 250.000 Euro finanziert. Beim Hauskauf ist die Situation nicht viel anders, auch werden große Darlehensbeträge aufgenommen.

Sobald es um so viel Geld geht, ist es entscheidend, sich für das passende Darlehen und den idealen Finanzierungspartner zu entscheiden. Denn selbst kleine Unterschiede beim Zinssatz können erhebliche Auswirkungen auf die Kosten der Finanzierung haben. Deshalb sollte auch kein Bauherr oder Hauskäufer voreilig einen Darlehensvertrag bei seiner Hausbank unterzeichnen. Besser ist es, Konditionen verschiedener Anbieter zu vergleichen.

Nachfolgend möchten wir Ihnen vier wertvolle Tipps aus der Praxis vorstellen, die bei der Suche nach einer günstigen Finanzierung praktische Unterstützung leisten.

Tipp 1: Vergleichen Sie Darlehensangebote nicht über die Restschuld

Viele angehende Darlehensnehmer meinen, sie könnten Darlehensangebote ganz unkompliziert über die Höhe der Restschuld vergleichen. Der Grundgedanke lautet: Je niedriger der Restschuldbetrag am Ende der Laufzeit, desto besser das Darlehensangebot.

Doch ganz so einfach ist die Situation doch nicht. Denn erfahrungsgemäß werden niedrige Restschuldbeträge über höhere Raten erkauft. Anders gesagt: Die Restschuld mag zwar am niedrigsten sein, doch womöglich wurde in Summe mehr Geld als bei anderen Finanzierungsvarianten zurückgezahlt – einschließlich entsprechender Zinskosten. Deshalb ist es wichtig, die zugehörigen Zinskosten zu ermitteln und zu berücksichtigen.

Tipp 2: Berücksichtigen Sie die Gesamtkosten der Finanzierung

Die Kosten einer Finanzierung können sich aus verschiedenen Positionen zusammensetzen. Je nach Gestaltung der Finanzierung fallen keineswegs nur Zinskosten an. In Abhängigkeit von der Finanzierungsvariante können beispielsweise ergänzende Abschlussgebühren fällig werden. Dementsprechend ist zu prüfen, welche Kosten insgesamt anfallen und auf welchen Betrag sie sich in Summe belaufen.

Tipp 3: Machen Sie einen umfassenden Zinsvergleich

Den größten Einfluss auf die Kosten der Finanzierung hat im Normalfall der Zinssatz. Deshalb ist es wichtig, möglichst viele Finanzierungsangebote einzuholen und deren Zinssätze miteinander zu vergleichen. Auf diesem Weg lässt sich eine gute Vorauswahl der besten Darlehensangebote treffen. Im Anschluss wird auf weitere Finanzierungskriterien geachtet, die im Einzelfall von Bedeutung sind.

Tipp 4: Holen Sie sich Unterstützung vom Experten

Im Feld der Baufinanzierung ist ein Zinsvergleich längst nicht so schnell durchgeführt, wie es viele Menschen vermuten. Besonders im Internet hat sich die Situation geändert, immer weniger Banken teilen ihre gegenwärtigen Konditionen auf Anhieb mit. Als Folge kann das Einholen der Zinsen an einen hohen Aufwand gekoppelt sein.

Deshalb ist es umso sinnvoller, Unterstützung vom Experten in Anspruch zu nehmen. Unsere Finanzierungsberater können Darlehensangebote von mehr als 400 Finanzierungspartnern einholen und auswerten. Für Sie als angehenden Darlehensnehmer bedeutet dies, direkten Zugriff auf beste Konditionen zu erhalten. Im Handumdrehen haben wir ermittelt, welche Banken, Bausparkassen oder auch Versicherer hervorragende Konditionen zur Finanzierung Ihres Eigenheims anbieten.

Im Übrigen beschränken wir uns keineswegs auf den bloßen Zinsvergleich. Im ersten Schritt arbeiten wir mit Ihnen gemeinsam an der Gestaltung einer maßgeschneiderten Finanzierung. Ziel ist es, eine Finanzierungslösung zu finden, die bestmöglich auf Ihre persönlichen Bedürfnisse ausgerichtet ist. Nutzen auch Sie die Chance und fragen Sie unverbindlich an.

 

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