Zinsanlagen haben schon deutlich bessere Renditen hervorgebracht. Weder Tagesgeldkonten noch Festgeldkonten versprechen derzeit attraktive Renditen. Die durchschnittliche Verzinsung ist sehr niedrig bemessen, womöglich kann sie noch nicht einmal die Inflation ausgleichen. Umso wichtiger ist es für Anleger daher, ganz bewusst auf Konten mit hoher Verzinsung zu setzen.

Im Grunde ist es nicht schwer, gut verzinste Tagesgeldkonten zu finden. Per Zinsvergleich ist es möglich, den Markt schnell zu durchleuchten und somit die Tagesgeldangebote ausfindig zu machen, die überdurchschnittlich hohe Renditen versprechen. Verzichten sollte man auf solch einen Vergleich auf gar keinen Fall. Im Durchschnitt kommen die Tagesgeldkonten noch nicht einmal auf eine Verzinsung von 2 Prozent – wer vergleicht und die auf die besten Konten setzt, kann problemlos 2,7 Prozent erzielen. Zwar mag dieser Zinsunterschiede auf den ersten Blick nicht groß wirken, doch in Anbetracht der niedrigen Marktzinsen ist es umso wichtiger, eine bestmögliche Verzinsung zu erzielen.

Die besten Tagesgeldangebote sind aber nicht nur am Zinssatz zu erkennen. Bei einigen Tagesgeldkonten lässt sich die Rendite nämlich zusätzlich steigern. Dies ist möglich, indem Neukundenaktionen genutzt werden. Vor allem wenn ein Startguthaben lockt, sollte man genau hinsehen. Einige Direktbanken bieten beim Tagesgeld ein Startguthaben von bis zu 30 Euro, das schon kurz nach Eröffnung des Kontos ausgezahlt wird.

Vor allem bei niedrigeren Anlagebeträgen macht sich dieser Bonus sehr deutlich bemerkbar. Wer zum Beispiel 3.000 Euro auf ein Tagesgeldkonto mit 2,7 Prozent Zinsen einzahlt, kommt nach einem Jahr auf einen Zinsertrag von 81 Euro. Wird hierbei ein Neukundenangebot mit 30 Euro Startguthaben genutzt, liegt der Ertrag inklusive der 30 Euro und deren Verzinsung bei fast 112 Euro. Somit kommt der Tagesgeldanleger dank des Startguthabens im ersten Jahr auf eine Rendite von ganzen 3,7 Prozent.


 

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