Mittlerweile ist die gesetzliche Rentenversicherung an ihre Grenzen gestoßen. Für junge Arbeitnehmer kann sie später nur noch den halben Lebensunterhalt sichern, während die heutigen Rentner noch massiv vom System profitieren. Unabdingbar ist die private Altersvorsorge.

Seit dem Jahre 1957 gibt es die heutige Umlagenfinanzierung. Voraussetzung hierfür ist, dass die nachfolgende Generation immer mindestens etwa so groß ist wie die gegenwärtige. Weil diese Voraussetzung nicht mehr gegeben ist, existieren die Rentenprobleme von heute. Das System der Rentenversicherung wurde daher mehrfach reformiert. An den Beitragssätzen wurde geschraubt, ein Nachhaltigkeitsfaktor wurde eingeführt und die „Rente mit 67“ wurde geschaffen. Zu wenig Nachwuchs der starken Geburtsjahrgänge ab Ende der 60er Jahre führen zu einer Überforderung der Versorgungsaufgabe. Es wird davon ausgegangen, dass die gesetzliche Rentenversicherung nur noch in der Lage sein wird, für die geburtenstarken Jahrgänge nur etwa die Hälfte des Lebensunterhalts zu sichern.

Diese Vorsorgelücke kann beispielsweise mit einer betrieblichen Altersvorsorge oder durch eine private Altersvorsorge, wie beispielsweise mit der Riester-Rente geschlossen werden.


 

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