Ein eigenes Haus ist für Jung und Alt immer noch einer der lange gehegten Lebensträume. Nur wird leider die Umsetzung stetig schwieriger. Schuld sind die hohen Kosten, mit denen der Hausbau nun einmal verbunden ist. Neben Baugrund, Gewerken und Architekt müssen die Häuslebauer auch Eintragungen ins Grundbuch etc. finanzieren. So kommen schnell Summen zwischen 100.000 und 200.000 Euro zusammen. Nicht selten kann der Traum vom Eigenheim sogar noch teurer werden. Unterm Strich haben Betroffene in den seltensten Fällen diese Summen auf dem eigenen Bankkonto liegen. Eine Lösung des Problems versprechen Kredite, mit deren Hilfe die finanzielle Belastung des Hausbaus auf mehrere Jahre verteilt werden kann.

Experten raten allerdings dazu, auf immer wieder angepriesene 100%-Finanzierungen zu verzichten und nur mit einer angemessenen Eigenkapitalquote in das Unternehmen Eigenheim zu starten. Was angemessen ist, darüber entscheiden zwar am Ende immer die Baukosten bzw. der Kaufpreis, aber in der Regel sollten es zwischen 15 und 20 Prozent sein. Kostet das Traumhaus zum Beispiel 175.000 Euro, so dürfen es beim Eigenkapital ruhig 30.000 Euro oder mehr sein – ein recht beachtliches Sümmchen. Wer dieses Kapital nicht aufbringen kann, muss allerdings nicht aufs Eigenheim verzichten: Hier hilft der passende Kapitalmix weiter. Ein Standbein könnte zum Beispiel das Wohn-Riester sein, mit dem Vater Staat Häuslebauer unterstützt und das Eigenheim fördert.

Eingesetzt wird die Förderung entweder im Rahmen der Tilgung oder des Ansparvorganges. Eine weitere Kapitalsäule kann ein zinsgünstiges Darlehen der KfW-Bank sein. Besonderer Vorteil ist dabei die Möglichkeit zur nachrangigen Eintragung im Grundbuch. Oder wie wäre es mit einer Kapitalspritze aus dem Kreis der Familie? Wer diese Möglichkeiten geschickt zu nutzen weiß, kann durch den sinkenden Beleihungswert auch beim Baudarlehen der Banken kräftig Zinsen sparen.


 

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