Es gab Zeiten, in denen die Möglichkeit zum Eintritt in die private Krankenversicherung sofort genutzt wurde. Das jedoch hat sich mittlerweile geändert: In der Zwischenzeit stellen sich immer mehr Interessenten die Frage, ob ein Wechsel tatsächlich sinnvoll ist. Dies hat nicht zuletzt damit zu tun, dass einige Politiker und Journalisten gezielt Stimmung gegen die private Krankenversicherung machen und beispielsweise Szenarien skizzieren, die auf einen deutlichen Anstieg der Beiträge schließen lassen. Allerdings ist dieses Risiko längst nicht so hoch, wie einige PKV-Kritiker propagieren. Außerdem müssten die Beiträge innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung noch wesentlich stärker anziehen. Im Übrigen können sich Versicherungswechsler absichern, indem sie einen Versicherer wählen, der auf einem soliden Finanzsegment steht.

Erst vor wenigen Tagen hat das Analysehaus Morgen & Morgen ein neues PKV-Rating veröffentlicht. Für das Rating wurden Finanz- bzw. Bilanzdaten der einzelnen Versicherer genau unter die Lupe genommen – und zwar vom Zeitraum 2006 bis einschließlich 2010. Anhand dieser Daten wurde ermittelt, wie gut die einzelnen Versicherer finanziell aufgestellt sind.
Wie die Rating-Ergebnisse zum Vorschein bringen, schneiden die Versicherer zum Teil sehr unterschiedlich ab. Gleich mehrere PKV-Versicherer wurden lediglich mit ein oder zwei Sternen bewertet, obwohl bis zu fünf Sterne erzielt werden konnten. Auf der anderen Seite konnten sich einige Versicherer gleich alle fünf Sterne sichern. Wechselinteressenten, die auf Nummer sicher gehen möchten, sollten sich Anbieter wie die Alte Oldenburger, Debeka, DEVK und R+V näher ansehen. Die genannten PKV-Versicherer wurden allesamt mit fünf Sternen bewertet, was letztlich für einen guten finanziellen Ausblick spricht.


 

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