Ohne die Aufnahme eines Immobiliendarlehens lässt sich der Traum von den eigenen vier Wänden nur äußerst selten verwirklichen. Dementsprechend sehen sich die meisten angehenden Bauherren sowie Immobilienkäufer dazu gezwungen, eine Bank zu kontaktieren und sich nach den bestehenden Finanzierungsmöglichkeiten zu informieren. Hierbei fällt auf, dass es die meisten Leute immer noch vorziehen, bei einer regionalen Bank anzufragen – bei der es sich zumeist um die Hausbank handelt.

Im Grunde genommen spricht nichts dagegen, sich mit der Hausbank in Verbindung zu setzen – es ist immer gut, wenn man sich auch dort informiert. Allerdings gilt es zu wissen, dass regionale Geldinstitute in Sachen Baufinanzierung nur noch bedingt punkten können: Wer ein richtig günstiges Immobiliendarlehen aufnehmen möchte, darf sich gegenüber anderen Banken – insbesondere gegenüber den Direktbanken – nicht verschließen.

Die Zinssätze der Direktbanken sind zumeist spürbar niedriger bemessen. Zwar mögen die Zinsunterschiede auf den ersten Blick nicht immer so gravierend ausfallen, doch sobald man die zusätzlich anfallenden Zinsen im Hinblick auf die Gesamtlaufzeit ermittelt, wird relativ schnell deutlich, wie es tatsächlich um die Mehrkosten bestellt ist.

Wer seine Immobilie über eine Direktbank finanziert, befindet sich in der Lage, gegenüber der Finanzierung über die Hausbank eine deutliche Ersparnis zu erzielen. Aus diesem Grund sollte man sich gegenüber den Direktbanken nicht gleich im Vorfeld verschließen. Untersuchungen unabhängiger Baugeldvermittler haben ergeben, dass eine Direktbanken Finanzierung während der gesamten Finanzierungsdauer zu einer durchschnittlichen Zinsersparnis von rund 5.000 Euro führt. Deshalb wäre es schade, wenn diese Möglichkeit ungenutzt bliebe. Besser ist es, sich auch mit mehreren Direktbanken in Verbindung zu setzen und Finanzierungsangebote einzuholen.


 

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