In den vergangenen Tagen sind mehrere Onlineberichte über die private Krankenversicherung erschienen, in denen Eltern vor einem Eintritt gewarnt wurden. Zum Teil wurde der Eindruck vermittelt, dass ein Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung nicht lohnt, wenn man Kinder hat oder eine Familiengründung plant.

Allerdings sollte man sich aufgrund solcher Berichte nicht verunsichern lassen oder der PKV gleich ganz abschwören. Stattdessen ist es ratsam, sich über die Hintergründe sowie die konkreten Möglichkeiten zu informieren. Nicht selten bietet es sich trotzdem an, den Versicherungswechsel vorzunehmen. Denn auch mit Kindern ist es möglich, in der privaten Krankenversicherung einen guten und zugleich günstigen Versicherungsschutz zu erhalten.

Grundsätzlich muss gesagt werden, dass Kinder in der Tat zusätzliche Kosten verursachen. Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung ist es nicht möglich, Kinder kostenlos mitzuversichern. Stattdessen muss für jedes Kind ein eigener Versicherungstarif abgeschlossen werden, der dementsprechend auch für zusätzliche Kosten sorgt. Allerdings bedeutet dies nicht, dass es teuer wird: Die Beiträge für Kinder sind längst nicht so hoch wie bei Erwachsenen festgesetzt – und das mindestens bis zu deren 18. Lebensjahr.

Außerdem ist kein PKV-Mitglied dazu angehalten, seine Kinder beim eigenen Versicherer unterzubringen. Es besteht die Möglichkeit, Versicherungstarife von verschiedenen Anbietern zu vergleichen und somit für einen kostengünstigen Versicherungsschutz zu sorgen. Hinsichtlich des Leistungsumfangs sind gerade bei den günstigen Tarifen meist nur geringe Unterschiede festzustellen. Die Kinder sind mindestens so gut wie in der gesetzlichen Krankenversicherung abgesichert. Durch eine entsprechende Tarifwahl lässt sich der Schutz sogar maßgeblich erweitern und optimal anpassen.?


 

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