Die meisten Leute entscheiden sich aus finanziellen Gründen für den Wechsel von der GKV in die PKV: Mit dem Wechsel möchten sie ihre Versicherungsausgaben senken. Dementsprechend gilt ein vergleichsweise großer Teil der Versicherungsnehmer als preissensibel. Beitragserhöhungen kommen bei diesen Personen nicht sonderlich gut an – und bereits im kommenden Jahr könnte eine solche Erhöhung anstehen.

Es ist gut möglich, dass viele PKV Versicherte im Januar Post von ihrem Versicherer erhalten und ihnen darin eine Beitragserhöhung mitgeteilt wird. Derartige Mitteilungen sind natürlich alles andere als erfreulich, jedoch sollte man deshalb nicht gleich über eine Kündigung nachdenken. Zwar bringt eine Beitragserhöhung ein Sonderkündigungsrecht mit sich, jedoch gilt es sich genau zu überlegen, ob man diesen Schritt wirklich gehen möchte.

Zunächst einmal sollte man sich der Situation der Versicherer bewusst sein: Die Kosten im Gesundheitswesen haben in den letzten Jahren deutlich angezogen – vielen Versicherern bleibt keine andere Wahl als die Beiträge zu erhöhen. Wer zu einem anderen PKV Anbieter wechselt, muss dort im kommenden Jahr womöglich auch mit einer Beitragserhöhung rechnen. Daher lohnt es sich oftmals nicht, vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen.

Sofern die Beitragserhöhung sehr ordentlich ausfällt und man ohnehin einen vergleichsweise hohen Beitrag entrichtet, sieht es natürlich ein wenig anders aus: In solch einem Fall kann es in der Tat empfehlenswert sein, einen Wechsel innerhalb der privaten Krankenversicherung vorzunehmen. Allerdings gilt es dabei nichts zu überstürzen: Bevor man kündigt, gilt es gezielt nach einem guten und zugleich günstigen Versicherer zu suchen.


 

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