Der Gang zum Zahnarzt könnte schon bald wesentlich teurer werden. Grund ist eine Überarbeitung der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ). Die GOZ wird derzeit überarbeitet, weil sie ganz schön in die Jahre gekommen ist. Die letzte inhaltliche Überarbeitung hat im Jahr 1988 stattgefunden. Aus diesem Grund sind viele moderne Behandlungsmethoden noch nicht berücksichtigt, deren Kosten jedoch geregelt werden müssen.

Laut dem PKV-Verband kommt die Überarbeitung der GOZ die Patienten teuer zu stehen. Es sei davon auszugehen, dass sie zu einer Kostensteigerung von mindestens 14 Prozent führen wird. Sogenannte Honoraroptimierungen könnten sogar eine Kostenerhöhung von bis zu 18 Prozent nach sich ziehen.

Die in der GOZ aufgeführten Behandlungen werden von der gesetzlichen Krankenversicherung übrigens nicht getragen. Für Kassenmitglieder könnte dies bedeuten, dass schon in Kürze bestimmte Behandlungen nicht mehr übernommen werden, obwohl dies momentan noch der Fall ist. Eine Kostenübernahme ist nur möglich, wenn eine Zusatzversicherung geschlossen wurde oder ein Wechsel in die private Krankenversicherung erfolgt.

Ob die aufgeführten Behandlungen innerhalb der privaten Krankenversicherung übernommen werden, hängt ganz von der Tarifwahl des Versicherungsnehmers ab. Gerade bei den Themen Zahnbehandlung und Zahnersatz können die Versicherten einen großen Einfluss auf die gebotenen Versicherungsleistungen und somit auch auf die Kostenübernahme nehmen. Wer in die PKV wechseln möchte, sollte sich deshalb gut mit diesem Thema beschäftigen. Es lohnt sich, PKV-Tarife und deren Leistungen für Zahnbehandlungen genau miteinander zu vergleichen. Bei zahlreichen Versicherern besteht die Möglichkeit, schon für wenig Geld einen umfassenden Versicherungsschutz zu erhalten.?


 

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