Immer wieder bemühen sich Kritiker darum, die private Krankenversicherung schlecht zu reden. Vor allem aus den Reihen der Politik sowie der Krankenkassen hagelt es immer wieder Kritik, weshalb am Ende zahlreiche PKV-Interessierte sehr verunsichert sind und dann aus Angst in der gesetzlichen Krankenversicherung verharren. Dabei macht ein Wechsel in die PKV in den meisten Fällen sehr viel Sinn. Die Versicherten können von einem günstigen Beitrag sowie einem maßgeschneiderten Versicherungsschutz profitieren. Außerdem braucht man keine Angst davor zu haben, dass die PKV vor dem finanziellen Aus steht. Betrachtet man die Situation genauer, so können sich die meisten Vorwürfe nicht halten – außerdem geht es der gesetzlichen Krankenversicherung deutlich schlechter.

Die neuesten kritischen Vorwürfe kommen vom Vorstand einer großen Krankenkasse. Er behauptet, seine Krankenkasse würde deutlich kosteneffizienter als die PKV arbeiten. Dabei verweist er auf die Verwaltungskosten, die im vergangenen Jahr bei 5,3 Prozent lagen – in der privaten Krankenversicherung würde der Verwaltungskostenanteil bei ganzen 10,5 Prozent liegen. Für die Versicherten würde dies bedeuten, dass 10,5 Prozent ihrer Beitragszahlungen einzig und allein für die Verwaltung ausgegeben werden.
Allerdings vergleicht der Kassenvorstand Äpfel mit Birnen. Ein solcher Vergleich ist nur bedingt möglich, zumal die Verwaltungskosten zum Nachteil der PKV aufgeschlüsselt wurden. Einmalige Provisionszahlungen, die an den Vertrieb gehen, wurden nämlich eingerechnet. Rechnet man diese Zahlen heraus, so kommt man auf Verwaltungskosten von weniger als 3 Prozent – und damit wäre die PKV deutlich kosteneffizienter.

Interessenten sollten sich daher nicht verunsichern lassen. Sinnvoller ist es, sich auf die Suche nach einem guten Versicherer und dem passenden Tarif zu begeben. Wer ein wenig Zeit in diese Suche investiert und ggfs. einen Versicherungsvermittler einschaltet, ist später gut versichert.


 

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