Was die Leistungen im Krankheitsfall betrifft gehören Mitglieder der privaten Krankenversicherung schon lange zum privilegierten Personenkreis und können sich über einen hohen Standard freuen. Um ihr Angebot und die Leistungen noch weiter zu verbessern, haben sich die Vertreter der PKV auf ihrer jährlichen Tagung in Berlin auf einen gemeinsamen und eigenen Kurs in der Pflegeberatung entschieden. Damit soll für die betroffenen Mitglieder der privaten Krankenversicherung ein Teil des bürokratischen Aufwandes verkürzt werden. Das große Ziel besteht darin, eine echte Hilfestellung für den Notfall anbieten zu können und die Versicherten nicht allein im Dschungel der Pflegeversicherung stehen zu lassen.

Auf der Basis dieses Anspruchs geht die Pflegeberatung der PKV einen neuen Weg: sie setzt nicht auf Pflegestützpunkte, sondern sucht das persönliche Gespräch bei den Betroffenen zu Hause oder in Pflegeheimen. Durch den engen Kontakt und die individuelle Hilfe kann eine nachhaltige Steigerung der Lebensqualität erreicht werden.

Um den gestellten Vorgaben auch wirklich gerecht werden zu können, steht allen Betroffenen ab 01. September 2009 ein eigenständiges Beratungsunternehmen mit 270 aktiven Beratern zur Verfügung. Daneben wird parallel eine eigene Pflegehotline aufgebaut, welche den telefonischen Kontakt möglich macht. In den nächsten Jahren soll die Zahl der Berater noch weiter ausgebaut werden, um jedem Fall die notwendige Aufmerksamkeit widmen zu können.

Durch diese Entwicklung strebt die private Krankenversicherung auch im Bereich der Pflege nach einer gewissen Vorbildfunktion für andere Konzepte und sucht neue Wege, um sich erfolgreich zu profilieren. Die Sicherung eines hohen fachlichen Standards übernimmt dabei ein eigenes Qualitätszentrum, in dem auch neue Pflegestandards entwickelt werden sollen.


 

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