Wer in die private Krankenversicherung wechseln möchte, sollte den Wechsel in aller Ruhe angehen bzw. sich ausreichend Zeit nehmen, um Versicherungstarife zu vergleichen. Es ist enorm wichtig, auf den richtigen PKV-Tarif zu setzen, damit Leistungen und Beitrag stimmen. Das ist jedoch leichter gesagt als getan, schließlich ist die Auswahl an Tarifen sehr groß.

Ein großer Teil der Interessenten orientiert sich daher an PKV-Tests und Rankings. Berichte über Tests werden gerne gelesen, um somit den passenden Tarif zu finden. Allerdings sollte man ein PKV-Ranking auf gar keinen Fall überbewerten. Wer sich die Zeit für einen Vergleich sparen möchte und deshalb den Testsieger wählt, trifft nämlich nicht immer die richtige Entscheidung. Nur weil ein PKV-Anbieter in einem Ranking gut abgeschnitten hat, bedeutet dies noch lange nicht, sich dort im individuellen Fall gut versichern zu können.

Eines der größten Probleme stellen die unterschiedlichen Rankingergebnisse dar. In den vergangenen Wochen wurden mindestens drei namhafte PKV-Rankings veröffentlicht. Sieht man sich die Testsieger auf, so wird relativ schnell deutlich, dass bei jedem PKV-Test jeweils andere Versicherer die ersten Plätze belegen. Dementsprechend sind die Testergebnisse mit Vorsicht zu genießen. Im Endeffekt entscheiden die Testkriterien darüber, wer beim Vergleich gewinnt – und die Kriterien müssen nicht unbedingt mit den persönlichen Anforderungen übereinstimmen, die an eine private Krankenvollversicherung gestellt werden.

Versicherte, die von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechseln möchten, ist es daher umso wichtiger, sich über die persönlichen Bedürfnisse bewusst zu werden und anschließend gezielt nach einem PKV-Tarif zu suchen, der diesen Bedürfnissen gerecht wird. Unterstützung bieten dabei beispielsweise Versicherungsvermittler, die den Markt nach individuell passenden Tarifen durchforsten.


 

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