Der Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV) wird für immer mehr Menschen erstrebenswert. Zum einen fällt der Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung immer spärlicher aus, zum anderen wird diese auch immer teurer: 8,5 Prozent des Bruttoeinkommens beträgt seit dem ersten Januar der Beitrag, der vom Arbeitnehmer bezahlt werden muss. Der Arbeitgeber zahlt zusätzlich 7 Prozent. Zum ersten Juli sollen die Beiträge zwar geringfügig auf insgesamt 14,9 Prozent insgesamt sinken – die Maßnahme ist Teil des Konjunkturpaketes der Bundesregierung – doch eine große Entlastung stellt dieser Schritt nicht dar. Wer wechseln will und ein Einkommen über der Grenze zur Versicherungspflicht erzielt, kann deutlich günstiger davonkommen: Privater Versicherungsschutz ist auch für Versicherte, die älter als dreißig Jahre sind, durchaus für 300 Euro im Monat zu bekommen. Die Hälfte davon zahlt der Arbeitgeber.

Wer in die PKV wechseln will, sollte vorab die unterschiedlichen Angebote der Versicherer im Detail unter die Lupe nehmen. Insgesamt agieren rund 50 Unternehmen auf dem Markt. Sie alle offerieren mehrere unterschiedliche Tarife. Um im Dschungel der Angebote die beste Möglichkeit für die eigenen Belange zu finden, sollten Verbraucher nach Ansicht von Experten unbedingt die Dienste eines guten Maklers in Anspruch nehmen. Dieser sollte unabhängig arbeiten und bereits seit einigen Jahren am Markt tätig sein. Der Makler kann die Angebote und die unterschiedlichen Tarife besser einschätzen als der unbedarfte Interessent und erkennt Schwachstellen und Fallstricke sofort. Darüber hinaus verfügt er über eine geeignete Software, mit der der Markt deutlich schneller analysiert werden kann, als dies mittels eines manuellen Vergleichs möglich ist.


 

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