Erst kürzlich wurde vom Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) eine Untersuchung in Auftrag gegeben, in deren Rahmen ermittelt werden sollte, wie die Bürger mit ihrem Krankenversicherungsschutz zufrieden sind und wie sie die künftige Entwicklung des Gesundheitssystems einschätzen. Es wurden sowohl Kassenpatienten, als auch Privatpatienten, befragt.

Das Ergebnis der Umfrage ist relativ deutlich ausgefallen. Es macht deutlich, dass die PKV-Versicherten mit ihrem Versicherungsschutz spürbar zufriedener sind. Lediglich ein kleiner Teil der Versicherten zeigte sich unzufrieden. Der Großteil der Befragten gab an, mit dem Schutz zufrieden zu sein und gleichzeitig auch der Meinung zu sein, über einen besseren Versicherungsschutz als in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu verfügen.

Ein ganz anderes Bild zeichnete sich hingegen bei der Befragung der Kassenmitglieder ab. Gut die Hälfte der Befragten macht sich Sorgen über die Zukunft der gesetzlichen Krankenversicherung. Etliche Kassenmitglieder rechnen deshalb auch mit weiteren Beitragserhöhungen. Was den Versicherungsschutz betrifft, so war der Großteil der Befragten der Meinung, dass man in der privaten Krankenversicherung einen besseren Versicherungsschutz genießen kann.

Diese Umfrage macht sehr schön deutlich, dass die Bevölkerung mittlerweile sehr gut informiert ist, wenn es um das Thema Krankenversicherung geht. Es hat sich auf breiter Ebene herumgesprochen, dass auf dem Gesundheitssystem ein hoher Druck lastet und die Krankenkassen mit zahlreichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Das Maß der Verunsicherung ist daher gerade bei den Kassenmitgliedern relativ groß. Die Wahrscheinlichkeit, dass weitere Kassenmitglieder in die private Krankenversicherung wechseln oder sie zumindest eine private Krankenzusatzversicherung abschließen, ist daher äußerst groß.


 

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