Beim Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung hat man es gar nicht so leicht. Der eigentliche Wechsel kann zwar relativ schnell und unkompliziert in die Wege geleitet werden, doch zuvor muss erst einmal der passende PKV-Tarif gefunden werden. Dies ist leichter gesagt als getan, schließlich sind unzählige Versicherer in diesem Bereich aktiv, die mit einer großen Anzahl an Versicherungstarifen aufwarten.

Aufgrund der hohen Anzahl an Tarifen kann von einem Tarif-Dschungel gesprochen werden. Um diesen Dschungel sicher zu durchqueren und am Ende einen guten PKV-Tarif auszuwählen, bietet es sich an, die Hilfe eines Versicherungsvermittlers in Anspruch zu nehmen. Häufig wird auch vom so genannten Versicherungsmakler gesprochen. Hierbei handelt es sich um Versicherungsexperten, die eine unabhängige und somit neutrale Beratung anbieten.

Der Gang zum Vermittler ist wegen der gebotenen Neutralität sehr empfehlenswert. Der Vermittler kann im Normalfall auf ein großes Angebot an Versicherungstarifen verweisen bzw. die einzelnen Tarife vermitteln. Er kann seinem Kunden dabei helfen, die optimale Versicherung zu finden, was für den späteren Versicherungsnehmer bedeutet, von einem guten Versicherungsschutz sowie einem niedrigen Beitrag profitieren zu können.

Allerdings gibt es einige Interessenten, die dem Gang zum Versicherungsvermittler skeptisch gegenüberstehen. Ein bisschen Misstrauen schadet nie, doch im Grunde ist man dem Gang zum Vermittler gut beraten. Dies bestätigt auch ein aktueller Beitrag der „Financial Times Deutschland“: Eine Untersuchung der Verbraucherbeschwerden beim Ombudsmann der PKV hat ergeben, dass lediglich ein Bruchteil der Beschwerden mit den Vermittlern in Verbindung steht.


 

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