Wer ernsthaft vorhat, seine Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung zu kündigen und in die private Krankenversicherung zu wechseln, sollte sich möglichst beeilen. Es empfiehlt sich, den Versicherungswechsel noch in diesem Jahr über die Bühne zu bringen, um dadurch von mehreren Vorzügen profitieren zu können. Damit der Wechsel rechtzeitig abgeschlossen wird, gilt es sich zu beieilen, was letztlich an der geltenden Kündigungsfrist für die Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung liegt. Immerhin liegt die Kündigungsfrist bei zwei Monaten. Wer vor dem 30. September seine Mitgliedschaft in der GKV kündigt, kann zum 1. Dezember in die PKV wechseln. Wer später kündigt, kann erst im nächsten Jahr in die PKV eintreten.

Nun könnte man annehmen, dass es letztlich egal ist, ob man nun ein paar Monate früher oder später in die PKV wechselt. Allerdings ist diese Annahme falsch: Es kann durchaus einen Unterschied machen, ob der Eintritt in diesem oder im nächsten Jahr erfolgt. Gleich zwei wichtige Punkte sprechen dafür, den Versicherungswechsel noch im Jahr 2010 abzuschließen.

Da wäre zunächst einmal die Tatsache, dass einige PKV-Anbieter zu Jahresbeginn neue Tarife einführen. Diese können gegenüber den derzeit verfügbaren Tarifen gewisse Nachteile mit sich bringen. So können beispielsweise Leistungen gekürzt oder eingeschränkt werden. Schließlich machen die Gesundheitskosten vor der PKV keinen Halt: Auch die PKV-Anbieter überarbeiten ihre Tarife. Außerdem nimmt das Einstiegsalter eine Auswirkung auf den Beitrag der privaten Krankenversicherung. Je jünger man bei Eintritt ist, desto günstiger ist man auf lange Sicht versichert, weil der Versicherer Altersrücklagen in höherem Umfang bilden kann.


 

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